Salman Bin Abdulaziz Al Saud
König Salman Bin Abdulaziz Bin Abdulrahman Bin Faisal Bin Turki Bin Abdullah Bin Mohammed Bin Saud ist der Diener der beiden heiligen Stätten und König des Königreichs Saudi-Arabien. Er ist der siebte König des Landes sowie der sechste und jüngste Herrscher unter den Söhnen von Gründerkönig Abdulaziz Bin Abdulrahman Al Saud. Mit seiner Thronbesteigung am 23.01.2015 wurde er zum 15. Herrscher des saudischen Staates seit dessen Gründung im Jahr 1727.
Leben vom König Salman
Abstammungslinie vom König Salman
Vollständiger Name: Salman Bin Abdulaziz Bin Abdulrahman Bin Faisal Bin Turki Bin Abdullah Bin Mohammed Bin Saud Bin Mohammed Bin Muqrin Bin Markhan Bin Ibrahim Bin Musa Bin Rabi'ah Bin Mani' Bin Rabi'ah al-Muraydi der Banu Hanifah, von Bakr Bin Wail, von Rabi'ah Bin Nizar, von Ma'ad Bin Adnan.
Er ist der 25. Sohn vom Gründerkönig Abdulaziz bin Al-Imam Abdulrahman. Seine Vorfahren hatten sich ursprünglich in der (zweiten) Stadt Diriyya, die von Mani' al-Muraydi, dem Urvater der Al-Saud-Dynastie, gegründet worden war, angesiedelt. Später wurde Diriyya zur Hauptstadt des ersten saudischen Staates. Dort hatten sie sich 1446 niedergelassen, nachdem sich Mani' al-Muraydi und seine Familie in einem Gebiet, das Ghasybah, al-Mulaybeed und das dazwischen liegende Umland im Wadi Hanifa im Zentrum von Nadschd auf der Arabischen Halbinsel umfasste, angesiedelt hatten. Er benannte den Ort nach seinem Stamm „al-Duru“ und dem ersten Diriyya im Osten der Arabischen Halbinsel, wo er einst gelebt hatte.
Geburt und Aufwuchs vom König Salman
König Salman wurde am 31.12.1935 in der Stadt Riad geboren, drei Jahre, nachdem sein Vater, der Gründerkönig, alle Teile des saudischen Staates vereinigt und zum Königreich Saudi-Arabien erklärt hatte. Aufgezogen wurde er von seinem Vater, dem Gründerkönig, und seiner Mutter, Prinzessin Hessa Bint Ahmed As-Sudairi.
Bildung vom König Salman
Seine frühpädagogische Bildung erhielt König Salman zusammen mit seinen Brüdern an der Prinzenschule in Riad. Diese Schule hatte König Abdulaziz 1935 in seinem Palast gegründet, um seine Söhne zu unterrichten. Dort wurde er in Religionswissenschaft und modernen Wissenschaften unterrichtet, und am 21.07.1945, im Alter von 10 Jahren, hatte er den Koran auswendig gelernt.
König Salman begleitete seinen Vater, den Gründerkönig, auf vielen Missionen und zu zahlreichen Anlässen. Zudem besuchte er regelmäßig die Ratssitzungen seines Vaters, was ihm aufgrund der dort erörterten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Themen Erfahrung und Führungsqualitäten einbrachte. Verschiedene Quellen erwähnen sein Interesse an der Wissenschaft, seine Verbindungen zu Gelehrten und Intellektuellen sowie seine beständige Leidenschaft für das Lesen. Im Alter von 19 Jahren wurde er am 16.03.1954 von seinem älteren Bruder König Saud, der nach dem Tod ihres Vaters, dem Gründerkönig, der neue Herrscher des Landes geworden war, zum Gouverneur der Provinz Riad ernannt.
König Salman vor der Thronbesteigung
Emirat von Riad
Nach einem Jahr als stellvertretender Gouverneur des Emirats Riad wurde er durch einen königlichen Erlass vom 18.04.1955 zum Gouverneur der Provinz Riad mit Ministerrang ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis zum 25.12.1960. Einige Zeit später wurde er durch den königlichen Erlass Nr. 17127 vom 05.02.1963 erneut zum Gouverneur der Provinz Riad ernannt. Diese Provinz hat einen besonderen Stellenwert, da sich hier die Hauptstadt des Landes befindet und sie den administrativen, wirtschaftlichen, politischen und sicherheitspolitischen Mittelpunkt des Landes darstellt.
König Salman entwickelte und modernisierte Riad. Er begann mit der Infrastruktur, indem er Einrichtungen und Dienstleistungen für die Bewohner modernisierte und vorbereitete. Im Verwaltungsbereich setzte er auf moderne Methoden. Innerhalb kurzer Zeit erlebte Riad eine zivilisierte Urbanisierung, und die Entwicklungspläne führten in allen Bereichen zu Wachstum und Expansion, was Riad zu einer der am besten entwickelten und wohlhabendsten Hauptstädte der Welt machte.
Am 18.06.1974 wurde auf Vorschlag von König Salman die Hohe Kommission für die Entwicklung von Arriyad (heute die Königliche Kommission für die Stadt Riad) gegründet. Er persönlich saß ihren Sitzungen vor und verfolgte in seiner gesamten Amtszeit als Gouverneur der Provinz Riad die Entwicklungspläne und Errungenschaften. Der Entwicklungsplan beschränkte sich nicht auf die Stadt Riad allein, sondern beinhaltete auch andere Städte, Gouvernements und Zentren der Provinz. Für diese wurden Straßen sowie Einrichtungen für wissenschaftliche, kulturelle, zivilisierte und medizinische Bereiche und Freizeitangebote aufgebaut. Die Kommission folgte dem Grundsatz einer umfassenden strategischen Planung, die einen durchgängigen und umfassenden Entwicklungsprozess ermöglicht und allen Entwicklungen auf flexible Weise Platz bietet.
In seiner Zeit als Gouverneur der Provinz Riad startete König Salman ein Programm zur Entwicklung des Bereichs um den Al-Hukm-Palast, um diesem einen besonderen Charakter zu verleihen und zu einem touristischen und kulturellen Anziehungspunkt zu machen. Die Einweihung im Jahr 1992 wurde von König Fahd Bin Abdulaziz gesponsert. Zudem ließ er mit dem King Abdulaziz Historical Center eines der kulturellen Wahrzeichen von Riad bauen. Am 24.11.1975 16 17 gründete er das Diplomatenviertel, einen Stadtteil (al-Safarat) mit vielen Botschaften. Der Sitz des Außenministeriums und diplomatischer Missionen wurde von der Stadt Dschidda nach Riad, also in die Hauptstadt des Landes, verlagert. In den Bau- und Entwicklungsplänen für städtische Projekte achtete er stets darauf, die Werte und Grundsätze zu berücksichtigen, die Teil der urbanen Identität und des zivilisierten Wesens der Stadt Riad waren. Dies wurde später als Salmani-Architektur bekannt. Sie war Teil eines methodologischen wissenschaftlichen Rahmenwerks, der King Salman Charter for Architecture and Urbanism, die im Dezember 2021 erschien und auf den Wurzeln, der Kultur und der Identität der Nation fußte.
König Salman meisterte die Herausforderungen des Entwicklungsprozesses und verwandelte Riad erfolgreich von einer mittelgroßen Stadt mit 200.000 Einwohnern in eine der am schnellsten wachsenden Hauptstädte in der arabischen Welt und eine der weltweit größten Städte sowie in ein bedeutendes regionales Zentrum für Handel und Tourismus. Die Provinz Riad, deren Gouverneur er war, hat eine Fläche von rund 380.000 km², was 19 % der Gesamtfläche des Königreichs entspricht. Seine Zeit als Gouverneur der Provinz Riad fiel in die Zeit von fünf verschiedenen Königen: König Saud, König Faisal, König Khalid, König Fahd und König Abdullah.
Verteidigungsministerium
König Salman wurde per königlichem Erlass am 05.11.2011 zum Verteidigungsminister ernannt und übernahm die mit dem Amt verbundenen Aufgaben. Zunächst verschaffte er sich einen Einblick, welche Anforderungen in Bezug auf Regulierungen, Ausbildung, Ausstattung, Personal und moderne technische Systeme zu erfüllen waren, um die Möglichkeiten und Bereitschaft des Militärs zu verbessern. In dieser Zeit führte er Sondierungsstudien zur Beurteilung sämtlicher Streitkräfte durch, besuchte ihre Standorte in verschiedenen Regionen des Königreichs und erstellte daraufhin neue und fortschrittliche Pläne, um die Streitkräfte in allen Zweigen mit Personal, Ausrüstung und Waffen auszustatten.
Ernennung zum Kronprinzen
Am 18.06.2012 ernannte König Abdullah bin Abdulaziz König Salman per königlichem Erlass zum Kronprinzen. König Salmans Position als Verteidigungsminister blieb davon unberührt. Er arbeitete mit ihm an der Regelung der inneren und äußeren Angelegenheiten des Staates und übernahm dabei alle seine Aufgaben. König Abdullah bevollmächtigte König Salman zum Vorsitz über den Ministerrat, zur Teilnahme an und Eröffnung von lokalen und internationalen Konferenzen sowie zum Empfang von Delegationen und diplomatischen Missionen. Im Namen König Abdullahs besuchte er zahlreiche Länder auf der ganzen Welt und sprach mit deren Staatsoberhäuptern über gemeinsame Interessen des Königreichs und der jeweiligen Länder. Als König Abdullahs Krankheit in den letzten beiden Jahren seiner Herrschaft zunehmend fortschritt, übernahm König Salman sämtliche staatlichen Aufgaben seines Bruders bis zu dessen Tod am 23.01.2015.
König Salman: Der König des Königreichs Saudi-Arabiens
Thronbesteigung
König Salman wurde am 23.01.2015 als König des Königreichs vereidigt und folgte damit entsprechend der Grundordnung des Königreichs auf seinen Bruder König Abdullah bin Abdulaziz. Er hielt seine erste Rede an das saudische Volk, in der er seine künftige Herangehensweise und Vision darlegte und die Übertragung der Herrschaft über das Land als großen Vertrauensbeweis beschrieb. Er betonte, dass er den vom Königreich seit der Gründung durch seinen Vater, Gründerkönig Abdulaziz, und dessen Söhne eingeschlagenen Weg fortführen werde. Die Verfassung seien der Heilige Koran und die Sunna des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm. Des Weiteren bekräftigte er die Einheit und Solidarität der arabischen und muslimischen Nationen und dass er alles in seiner Macht Stehende tun werde, um die Reihen zu einen, das Wort zu einen und die Anliegen der Nation zu verteidigen.
Die Führungsstrukturen
In den ersten 40 Tagen seiner Herrschaft über das Königreich erließ König Salman 44 königliche Erlässe, die die Grundlage für ein integriertes Reformprojekt in der administrativen Struktur Saudi-Arabiens bildeten. Diese umfassten Beschlüsse zur Neuorganisation der Grundsätze von Staat und Staatsführung. Zunächst wurden der Ministerrat sowie politische und wirtschaftliche Einrichtungen rekonstituiert mit dem Ziel, die Verfahren und Instrumente der Staatsverwaltung zu modernisieren. Mit der Denkweise einer Führungspersönlichkeit erkannte er, dass die Regeln für die Staatsführung durch Harmonie und Integration von zwei Generationen innerhalb der staatlichen Organe etabliert und stabilisiert werden würden. Aus diesem Grund war er bestrebt, die Führungskompetenz der jüngeren Generation zu fördern und sie an der Regierungsführung zu beteiligen, da er von ihren Fähigkeiten überzeugt war. Dies wird als Vision für die Zukunft des Staates sowie als strategische Vision, die König Salmans Orientierung zu den künftigen Interessen und Vorteilen der Nation und des Volkes Ausdruck verleiht, gewertet.
Drei Monate nach seiner Thronbesteigung ernannte der Diener der beiden heiligen Stätten Prinz Mohammed Bin Salman Bin Abdulaziz Al Saud zum Kronprinzen und zweiten stellvertretenden Premierminister. Zwei Jahre später, am 21.06.2017 wurde er, im Anschluss an die Genehmigung durch die Mitglieder des Nachfolgeausschusses, zum Kronprinzen und stellvertretenden Premierminister ernannt. Ein Artikel der Grundordnung Saudi-Arabiens wurde geändert und besagte fortan, dass die Herrscher des Landes die Söhne des Gründers und deren Nachkommen sein müssen und dass den aufrichtigsten unter ihnen die Ergebenheit als Herrscher zuteilwird.
Ministerielle Änderungen
Bei der Fortführung seiner Marschroute zur Entwicklung und zum Ausbau des Staates berücksichtigte König Salman, wie wichtig die einheitliche Ausrichtung von Regierungsbehörden ist, um einen qualitativen Wandel auf allen Ebenen zu erreichen. Mit dem Ziel, die Organisation sämtlicher Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Bereichen Politik, Sicherheit, Wirtschaft und Entwicklung zu gewährleisten, wurden verschiedene Stellen abgeschafft, darunter die folgenden: Oberstes Komitee für Bildungspolitik; Oberstes Komitee für Verwaltungsorganisation; Rat für Verwaltungsdienste; Höhere Kommission für die King Abdulaziz City for Science and Technology; Rat für Hochschulbildung und Universitäten; Oberster Rat für Bildung; Oberster Rat für Erdöl- und Mineralienangelegenheiten; Höchster Wirtschaftsrat; Nationaler Sicherheitsrat; Oberster Rat für die King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy; Oberster Rat für islamische Angelegenheiten; Oberster Rat für die Belange von Menschen mit Behinderung. Zwei neue Räte wurden gebildet und organisatorisch mit dem Ministerrat verbunden: der Rat für politische und sicherheitspolitische Angelegenheiten sowie der Rat für Wirtschafts- und Entwicklungsfragen. Diese sollten die Leistungseffizienz steigern und die Abstimmung zwischen Regierungsstellen verbessern, um Doppelarbeit zu vermeiden. Ziel war die Integration von Rollen, Aufgaben und Befugnissen sowie das Schritthalten mit den rasanten Entwicklungen und Veränderungen in verschiedenen Bereichen.
Am 07.05.2016 ordnete der König die Zusammenführung des Ministeriums für Arbeit und des Ministeriums für soziale Angelegenheiten zu einem einzelnen Ministerium unter dem Namen Ministerium für Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung an. Am 25.02.2020 wurde das Ministerium für den öffentlichen Dienst schließlich mit dem Ministerium für Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung zusammengeführt. Auf entsprechende Anordnung erhielt das neue Ministerium den Namen Ministerium für Humanressourcen und gesellschaftliche Entwicklung. Außerdem wurde die saudische Allgemeine Behörde für Investitionen in das Ministerium für Investitionen umgewandelt. Die Allgemeine Sportbehörde wurde in das Ministerium für Sport und die Saudische Kommission für Tourismus und nationales Erbe in das Ministerium für Tourismus umgewandelt.
Außenpolitik
In den ersten 100 Tagen unter König Salman war die Hauptstadt Riad Schauplatz politischer und diplomatischer Aktivitäten. Unter anderem wurden zahlreiche Weltführer empfangen und bilaterale Treffen abgehalten, die als Bestätigung für die Entschlossenheit der saudischen Politik dienten, sich in den Dienst von Frieden und Stabilität auf regionaler und globaler Ebene zu stellen. Darüber hinaus unterstützte König Salman arabische und islamische Anliegen, insbesondere das palästinensische Anliegen, und bestätigte damit die entschlossene und solidarische Haltung des Königreichs für die Position der Palästinenser und deren Rechte in den von ihnen besetzten Gebieten.
Außenpolitisch war König Salman bestrebt, die internationale Sicherheit und den Frieden zu stärken sowie die Rolle des Königreichs als aktiver Akteur bei der Bewältigung von politischen Krisen und humanitären Herausforderungen, die eine Bedrohung für die Sicherheit der Länder und die Stabilität der Völker im Arabische Golf und im Nahen Osten darstellen, zu festigen. Seine politischen Maßnahmen haben zur Verabschiedung von Gesetzen beigetragen, die die friedliche Lösung von Konflikten herbeigeführt sowie Wachstum und Wohlstand gefördert haben.
Die Führungsrolle vom König Salman bin Abdulaziz zeigte sich besonders bei der Veröffentlichung der Makkah Declaration bei der 14. Sitzung der Islamischen Gipfelkonferenz am 31.05.2019. Dabei handelte es sich um eine Erklärung zum Kampf gegen Extremismus und Terrorismus, zur Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, zur Beilegung von politischen Streitigkeiten zwischen Ländern und Einrichtungen, zur Bereitstellung von materieller und moralischer Unterstützung für Entwicklungsländer sowie zum Schutz des Namens der Religion gegen Terrorismus und Extremismus.
Neuerungen unter König Salmans Herrschaft
Regelungen für staatliche Angelegenheiten
Als Maßnahme zur Entwicklung der Justizbehörden des Staates auf wissenschaftlicher und zivilisierter Grundlage erging am 17.06.2017 ein königlicher Erlass, mit dem der Name der Behörde für Ermittlungen und öffentliche Klagen in „Staatsanwaltschaft“ sowie die Bezeichnung von deren Präsidenten in „Staatsanwalt“ geändert wurde. Die Staatsanwaltschaft ist direkt dem König unterstellt. Sie ist vollständig unabhängig und frei von Eingriffen von außen. Das entspricht den internationalen rechtlichen Normen und Grundsätzen sowie den Regeln und Vorschriften der Scharia. Das ist maßgeblich, um im Einklang mit dem Grundsatz der Gewaltenteilung die Unterscheidung zwischen staatlichen Behörden der Exekutive und der Justiz aufrechtzuerhalten, diesen umfassende Unabhängigkeit bei der Ausübung ihrer Pflichten zu gewähren, ihre vollständige Unparteilichkeit zu gewährleisten sowie ihre Funktion ohne Einflussnahme von jedweder Partei zu ermöglichen.
König Salman hatte eine entschiedene Haltung gegen Korruption und verfolgte das Ziel, diese auszumerzen und die Integrität zu schützen. Am 04.11.2017 ordnete er die Gründung eines Obersten Komitees unter dem Vorsitz von Kronprinz und Premierminister Seiner Königlichen Hoheit Prinz Mohammed bin Salman an. Dazu kamen die folgenden Mitglieder: Vorsitzender des Kontroll- und Ermittlungsausschusses; Vorsitzender der Nationalen Kommission zur Korruptionsbekämpfung; Präsident des Allgemeinen Rechnungshofs; Staatsanwalt; Direktor der Staatssicherheit. Ziele des Komitees: Feststellen von Verstößen, Verbrechen, Personen und Stellen im Zusammenhang mit Fällen von öffentlicher Korruption sowie deren Untersuchung; Ergreifen sämtlicher Straf- und Vorsorgemaßnahmen; Rückführung von Finanzmitteln in die Staatskasse; Registrieren von Immobilien und Vermögenswerten im Namen des Staatseigentums.
Wirtschafts- und Finanzsektor
Seit König Salmans Machtübernahme wurden im Königreich umfassende Wirtschafts- und Finanzreformen durchgesetzt. Er hat die florierende Wirtschaft zu einer zentralen Achse der saudischen Vision 2030 gemacht. So wurden über diese Achse Reformen gestartet, um die Wirtschaft zu entwickeln und zu diversifizieren und dadurch die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren, die Wirtschaft vielfältiger und nachhaltiger zu gestalten, die Produktivität zu steigern, den Beitrag des Privatsektors zu erhöhen sowie den Nonprofit-Sektor zu stärken. Das Königreich hat verschiedene Initiativen und Strukturreformen umgesetzt, um die wirtschaftliche Transformation zu ermöglichen und zu unterstützen. Zu dieser Transformation gehörte eine Reihe zentraler Maßnahmen: Stärken der lokalen Inhalte und der nationalen Industrie; Einführen und Entwickeln vielversprechender Wirtschaftszweige; Maximieren der Rolle des privaten Sektors sowie kleiner und mittlerer Unternehmen; Verbessern der allgemeinen finanziellen Nachhaltigkeit. Diese Reformen haben dazu beigetragen, die Möglichkeiten der saudischen Wirtschaft zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 zu verbessern. 42
Die Wirtschaftsreformen haben zu höheren Wachstumsraten der Wirtschaft beigetragen. 2022 verzeichnete das Königreich die höchsten Wachstumsraten aller G20-Länder. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erreichte trotz der komplexen wirtschaftlichen Umstände und Herausforderungen 8,7 % und übertraf damit die Erwartungen von internationalen Organisationen, deren optimistischste Prognose bei 8,3 % gelegen hatte. Es ist zugleich das größte Jahreswachstum im vergangenen Jahrzehnt, wie den Veröffentlichungen der Allgemeinen Statistikbehörde vom 09.03.2023 und dem Bericht zum BIP und den Kennzahlen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für das 4. Quartal 2022 zu entnehmen ist. Dem Bericht zufolge konnte in dem Jahr in allen wirtschaftlichen Tätigkeiten ein positives Wachstum verzeichnet werden. Der Beitrag der Aktivitäten im Bereich von Rohöl und Erdgas erreichte 32,7 %, gefolgt von Tätigkeiten im Bereich der staatlichen Dienstleistungen (14,2 %), der verarbeitenden Industrien mit Ausnahme der Ölraffination (8,6 %) sowie Groß- und Einzelhandel, Restaurants und Hotels (8,2 %).
Sicherheitssektor
Während der Regentschaft von König Salman wurden in verschiedenen Bereichen des Sicherheitssektors Vorschriften und Strukturreformen durchgesetzt sowie verschiedene Programme und Zentren ins Leben gerufen, um die Möglichkeiten des saudischen Sicherheitssystems zu verbessern. Am 22.04.2017 ordnete König Salman die Gründung des Nationalen Zentrums für Sicherheit an, das strukturell dem königlichen Hof untersteht. Zudem wurde für dieses Zentrum das Amt des „Nationalen Sicherheitsberaters“ am königlichen Hof geschaffen. Im Zuge der organisatorischen Neustrukturierung des Innenministeriums verabschiedete König Salman am 20.07.2017 einen Erlass, der die Ausgliederung der die Staatssicherheit betreffenden Angelegenheiten des Sicherheitssektors in eine unabhängige Stelle, die Präsidentschaft der Staatssicherheit, vorsah. Diese Stelle ist mit sämtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Staatssicherheit betraut und direkt dem Premierminister unterstellt. Darüber hinaus ordnete er die Ausgliederung verschiedener Stellen aus dem Innenministerium an, darunter die Generaldirektion für Ermittlungen, die Sonderkräfte für Sicherheit, die Sondereinsatzkräfte, die Generalverwaltung für technische Angelegenheiten und das Nationale Informationszentrum. Ebenfalls ausgegliedert wurden sämtliche Aufgaben im Zusammenhang mit der Präsidentschaft, darunter der Kampf gegen Terrorismus und dessen Finanzierung und Finanzermittlungen. Diese wurden in die Präsidentschaft für Staatssicherheit eingegliedert. Dadurch sollten die Zuständigkeiten der Staatssicherheit in den für Sicherheit und Außeneinsätze zuständigen Sektoren zentralisiert werden, während sich das Innenministerium darauf konzentrieren sollte, öffentliche Dienste bereitzustellen, die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Bürgerrechte durch allgemeine Sicherheitsbehörden zu schützen.
Das Sicherheitssystem innerhalb des Innenministeriums durchlief einige Entwicklungsprojekte, darunter die folgenden: Projekt für den Schutz und die Sicherheit von Städten; Nationales Zentrum für Sicherheitsoperationen (911); Glasfasernetz; Programm für ein einheitliches Sicherheitskommunikationsnetz (TETRA); Integrierte Sicherheitssysteme (SIE); Projekt für maritime Anlagen für den Grenzschutz und dessen Instandhaltungsprogramme; Projekt für Panzerfahrzeuge und zivile Sonderfahrzeuge; Verwaltung der Förderprojekte für Sicherheit; Verwaltung von Projekten für multifunktionale luftgestützte Plattformen und Systeme. Hinzu kommen der Abschluss des Projekts für die Entwicklung eines Hauptquartiers für Sicherheit für den Diener der beiden Heiligen Stätten, das Projekt „Officers Clubs“ für Ausbildungszentren für Sicherheit, das Projekt zum Aufbau von Sonderkräften für Diplomatensicherheit und das Allgemeine Verwaltungsgebäude für Internationale Kooperation im Diplomatenviertel.
Militärsektor
Das Entwicklungssystem während der Herrschaft von König Salman beinhaltete die Verbesserung aller Bereiche der Streitkräfte und begann mit dem Projekt zur Lokalisierung der Rüstungsindustrie, einem zentralen Bestandteil der saudischen Vision 2030. Ziel des Königreichs ist die Lokalisierung von mehr als 50 % der gesamten staatlichen Ausgaben für militärische Ausrüstung und Dienste bis 2030. Für dieses Ziel wurde im August 2017 die Allgemeine Behörde für die Rüstungsindustrie eingerichtet. Die Behörde ist für die Lokalisierung, Regulierung und Stärkung der Rüstungsindustrie im Königreich sowie deren Transformation in einen nachhaltigen und heimischen Sektor zuständig. Damit wird das Ziel verfolgt, die Unabhängigkeit und militärische Bereitschaft des Königreichs zu stärken und die nationale Sicherheit zu verbessern.
Für den Kampf gegen Ideologien und Terrorismus wurde am 30.04.2017 das Zentrum für ideologische Kriegsführung gegründet. Vorsitzender des Verwaltungsrats ist Verteidigungsminister Prinz Khalid Bin Salman. Zu den Aufgaben des Zentrums gehört, durch Terrorismus und Extremismus propagierte falsche intellektuelle Ideologien aufzudecken, die richtige schariakonforme Herangehensweise an Themen im Zusammenhang mit Extremismus zu verdeutlichen sowie verschiedenen Stellen inner- und außerhalb des Königreichs intellektuelle Initiativen zu präsentieren. Außerdem arbeitet es durch präventive und korrigierende Programme auf eine intellektuelle Immunisierung gegen Extremismus hin, indem die Wege, auf denen Terroristen ihre Anhängerschaft gewinnen, aufgedeckt sowie eine gemäßigte und ausgewogene Sichtweise des Islam befürwortet werden.
Für den Ausbildungsbereich und den Ausbau der Verteidigungsfähigkeit des Königreichs wurde das Zentrum für Luftkriegsführung gegründet, das sich im Luftwaffenstützpunkt King Abdulaziz Air Base in Dhahran im Osten des Königreichs befindet. Dieses Militärzentrum der Luftwaffe ist der Royal Saudi Air Force unterstellt und verfügt über erweiterte Möglichkeiten zur Ausbildung von Flugpersonal und dessen Betreuungspersonal in einem Umfeld, das modernen Kriegen nachempfunden ist. Darüber hinaus ermöglicht es das Testen und Auswerten von Systemen und Waffen auf deren Leistungsfähigkeit und Wirkung, um ihre Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Den Grundstein für dieses Zentrum legte Kronprinz und Premierminister, Prinz Mohammed Bin Salman, am 31.03.2019 in seiner Zeit als Verteidigungsminister.
Im Bereich von Forschung, Entwicklung und Innovation im Zusammenhang mit Verteidigungstechnologien und -systemen wurde am 14.09.2021 die Gründung der Allgemeinen Behörde für Verteidigungsentwicklung beschlossen. Die Behörde ist dafür zuständig, die Ziele und Prioritäten der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationstätigkeiten im Bereich der Verteidigungstechnologien und -systeme, einschließlich der Ergebnisse, festzulegen. Ihr Fachbereich ist dabei das Formulieren von Richtlinien und Strategien für Verteidigungssysteme und das Organisieren von deren Strukturen, Programmen und Umsetzungsplänen. Darüber hinaus verwaltet, lenkt und überwacht sie die Abläufe dieser Aktivitäten.
Industriesektor
Im Rahmen der saudischen Vision 2030, deren Ziel der Aufbau einer starken und nachhaltigen Wirtschaft ist, wurde am 27.12.2018 ein königlicher Erlass verabschiedet, um eine als Behörde für lokale Inhalte und öffentliches Beschaffungswesen bezeichnete Behörde zu regulieren. Organisatorisch ist die Behörde an den Vorsitzenden des Rats für Wirtschafts- und Entwicklungsfragen angebunden. Zu ihren Aufgaben gehören die Entwicklung lokaler Inhalte in jeglicher Hinsicht auf nationaler Wirtschaftsebene im Königreich Saudi-Arabien sowie die Unterstützung und Überwachung der Tätigkeiten im öffentlichen Beschaffungswesen. 2019 wurde das Nationale Programm für industrielle Entwicklung und Logistik als Teil der Programme der saudischen Vision 2030 gestartet. Dieses Programm hat die Transformation des Königreichs in eine führende Industriemacht und globale Logistikplattform zum Ziel. Am 28.03.2021 startete das Programm die Initiative „Made in Saudi“. Ziel dieser Initiative ist es, nationale Waren und Dienstleistungen zu vermarkten und diese durch Partnerschaften mit dem öffentlichen und privaten Sektor sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene zur ersten Wahl zu machen.
Im Januar 2019 stellte das Ministerium für Industrie und Bodenschätze die Plattform „Taadin“ (Bergbau) vor. Der Fokus der Plattform liegt darauf, Lizenzierungsdienste für Investoren bereitzustellen, die Governance-Grundsätze für Investitionen in den Bergbau zu verbessern, wirksame Mechanismen für die Beilegung von Konflikten aufzubauen sowie die Effizienz des Betriebs im Zusammenhang mit Bergbautätigkeiten zu gewährleisten. Bis 2020 wurden rund 150 Lizenzen erteilt, an denen etwa 550 Investoren beteiligt waren. Durch diese Initiative und nach der Verknüpfung des Prozesses mit Banken, konnte die Zeit für die Lizenzverlängerung auf einen Tag gesenkt werden. Parallel zur Einführung der Plattform wurde die Nationale Geologische Datenbank eingeweiht, in der rund 5.500 Standorte mit Mineralen sowie Informationen zu geologischen Untersuchungen und Erkundungen über einen Zeitraum von 80 Jahren erfasst sind. Darüber hinaus umfasst die Datenbank 10.000 technische Berichte.
Im Februar 2020 wurde im Einklang mit den Eckpfeilern der saudischen Vision 2030, deren Ziel die Erhöhung der Anteils der Nicht-Ölexporte ist, die Saudi EXIM Bank gegründet. Deren Aufgabe ist es, durch Anbieten verschiedener Finanzdienstleistungen für internationale Investoren die Entwicklung und Diversifizierung der saudischen Exporte zu erhöhen und deren Wettbewerbsfähigkeit auf den globalen Märkten über verschiedene Sektoren hinweg zu verbessern. Im April 2020 wurde die Plattform „Senaei“ vorgestellt, mit der Investitionen im Industriebereich optimiert sollen, indem Investoren ihre Dienstleistungen allesamt auf elektronische Weise und über eine einzige Plattform anbieten können. Die Plattform soll arabische Industrieprodukte präsentieren, die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie eindämmen und einen Dienst für die Beantragung von industriellen Lizenzen anbieten. Dieser Dienst ermöglicht die Annullierung von vorläufigen Genehmigungen, die von der Behörde für industrielle Dienste ausgestellt wurden, und beschleunigt die Verfahren für Investoren.
Um die Vorteile moderner Technologien zu maximieren und diese für die Ziele der saudischen Vision 2030 einzusetzen, arbeitet das Königreich an der Implementierung von Industrie-4.0-Anwendungen. So wurden Pläne für die Transformation von acht Fabriken vorgelegt, und erste Modelle davon wurden in fünf Fabriken umgesetzt. Das mit der König Abdulaziz Stadt für Wissenschaft and Technologie verbundene Innovationszentrum für Industrie 4.0 umfasst verschiedene industrielle Technologien der vierten Generation. Dazu gehören u. a. digital gesteuerte Fertigungsinstrumente, digitale Reverse-Engineering-Ausrüstung, Erweiterte-Realität-Einrichtungen sowie fortschrittliche Guss- und Fertigungsanlagen. Nach der Neuausrichtung der Industrie im Königreich, der Förderung von Investitionen in die Industrie und der Bereitstellung der erforderlichen Einrichtungen für Investoren stieg das Investitionsvolumen im industriellen Bereich von 955,4 Mrd. SAR vor der Vision auf 1,11 Bio. SAR im Jahr 2020.
Handelssektor
Ein Ziel der saudischen Vision 2030 ist das Maximieren von Investitionen zur Steigerung der wirtschaftlichen Erträge. Zu diesem Zweck wurde die Plattform „Invest Saudi“ eingeführt, die eine einheitliche nationale Identität darstellt, um für Investitionen in das Königreich zu werben. Zur Plattform gehört eine Datenbank für Investitionsmöglichkeiten und Investoren. Außerdem wurden die folgenden zehn neuen Einrichtungen gegründet, um das Umfeld für Handel und Investitionen im Königreich zu verbessern: Allgemeine Behörde für kleine und mittelständische Unternehmen; Saudische Behörde für geistiges Eigentum; Allgemeine Außenhandelsbehörde; Allgemeine Tagungs- und Messebehörde Saudi-Arabien (Saudi Conventions and Exhibitions General Authority, SCEGA); Rat für E-Commerce; Nationales Programm gegen illegale Geschäftsaktivitäten von oder zum Vorteil von Personen ohne saudische Staatsangehörigkeit; Nationales Zentrum für Wettbewerbsfähigkeit; Saudi Business Center; Saudisches Akkreditierungszentrum; Konkurs- und Insolvenzkommission.
Gesundheitssektor
Unter der Herrschaft von König Salman wurde dem Gesundheitswesen besondere Beachtung zuteil. Ein Eckpfeiler der saudischen Vision 2030 ist das Bereitstellen von erstklassigen Gesundheitsdienstleistungen, um das Wohlbefinden aller Bürger des Königreichs sicherzustellen. Die gebündelte Aufmerksamkeit wurde darauf gelenkt, für eine angemessene Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu sorgen. Infolgedessen konnten im Gesundheitsbereich zahlreiche Erfolge realisiert werden mit dem übergeordneten Ziel, die Effizienz des Systems zu steigern, die Möglichkeiten der Gesundheitseinrichtungen auszubauen sowie verschiedene elektronische Dienste in dem Bereich zu entwickeln. Dazu gehört auch die Verbesserung des Lebensstandards durch eine höhere Dienstleistungsqualität, einen einfacheren Zugang zu diesen Dienstleistungen sowie die Prävention von Gesundheitsgefahren. Bis Ende 2021 wurden 14 Gesundheitscluster eingeführt, die 29 Mio. Menschen zugutekommen.
2021 wurden in verschiedenen Provinzen des Königreichs zehn neue Krankenhäuser mit einer Gesamtkapazität von mehr als 1.500 Betten eröffnet. Zur Optimierung der Abläufe im Gesundheitswesen für die Bewohner des Königreichs wurden digitale Anwendungen und Plattformen eingeführt, um virtuelle Gesundheitsdienste zu ermöglichen. Im von der Weltgesundheitsorganisation erstellten globalen COVID-19-Index, der die gesundheitlichen Folgen der Pandemie und die Indikatoren für die Erholung davon bewertet, belegte das Königreich unter 184 Ländern den 13. Rang. Zudem belegte das Königreich im Bereich der COVID-19-Forschung den 1. Platz unter den arabischen Ländern, den 12. Platz unter den G20-Ländern sowie den 14. Platz weltweit.
2017 wurde das Saudische Zentrum für Patientensicherheit gegründet, um die Sicherheit im Gesundheitswesen zu verbessern und zu fördern sowie die Bereitstellung von sicheren Dienstleistungen zu gewährleisten. Es unterstreicht die Beiträge des Königreichs zur Unterstützung der globalen Anstrengungen im Gesundheitswesen. 2020 wurde das Saudische Zentrum für Patientensicherheit als Partnerzentrum der Weltgesundheitsorganisation für die Zusammenarbeit im Bereich von Richtlinien und Strategien zur Patientensicherheit ausgewählt.
Sportsektor
Unter König Salman tat sich das Königreich als globales Zentrum für Sportveranstaltungen hervor und konnte seine Fähigkeit, Expertise und Stärke als führendes Ziel für Sporttourismus mit Eignung für die Austragung von wichtigen Sportveranstaltungen unter Beweis stellen. Seit 2018 hat das Königreich mehr als 100 internationale Sportveranstaltungen ausgetragen. Besonders hervorzuheben ist der Zuschlag für die Austragung der Fußball-WM 2034, mit dem das Königreich zum ersten Land in der Geschichte wird, das sich die Austragung dieses globalen Events mit 48 teilnehmenden Mannschaften von verschiedenen Kontinenten sichern konnte. Die Bewerbung des Königreichs erhielt die höchste Bewertung der WM-Geschichte: 419,8 von möglichen 500 Punkten. Zudem konnte sich das Königreich die Austragungsrechte für die Asienspiele 2034 und für die ersten Olympic Esports Games sichern. Darüber hinaus ist das Land Gastgeber der Fußball-Asienmeisterschaft 2027 und der Basketball-Asienmeisterschaft 2025. Weitere globale Veranstaltungen, die im Königreich stattgefunden haben: Rallye Dakar in Saudi-Arabien, Supercopa de España, Supercoppa Italiana, Handball-Asienmeisterschaften (WM-Qualifikation), Diriyya E-Prix, Formula 1 STC Saudi Arabian Grand Prix 2024, Handball-Weltmeisterschaft (Super Globe), Next Gen ATP Finals, Fanatec GT World Challenge, Longines Global Champions Tour, WTA Finals, Battle of the Giants, Snooker Masters, World Billiards Championship, Saudi Smash, FEI World Cup Finals (Springreiten und Dressur), Extreme E, FIFA Klub-Weltmeisterschaft.
König Salman ordnete unmittelbar nach seiner Thronbesteigung die Förderung des inländischen Sportsektors an. Im Januar 2015 verabschiedete er den Erlass, die Sportvereine in der Professional League mit 10 Mio. SAR pro Verein, die Vereine der First League mit 5 Mio. SAR pro Verein und sonstige offiziell registrierte Vereine mit 2 Mio. SAR zu unterstützen. Außerdem wurde 2019 eine Strategie zur Förderung von Sportvereinen entwickelt, die einige Erfolge brachte, darunter die folgenden: Anstieg der durchschnittlichen Governance-Bewertungen der Vereine auf 54 %; Steigerung verschiedener sportlicher Aktivitäten in interaktiven Vereinen um 755 %; 3.097 neue Arbeitsplätze in Vereinen zwischen 2020 und 2021, was eine Steigerung von 129 % bedeutet. Darüber hinaus wurde 2017 ein Dienst für die Lizenzierung von Sporthallen und -zentren eingeführt. 2019 gab es 1.259 zugelassene Zentren, 2020 bereits 1.549. Im Einklang mit den Zielen der saudischen Vision 2030 zur Förderung diverser Sportarten im Königreich stieg die Zahl der Sportverbände von 32 im Jahr 2016 auf 64 im Jahr 2020. Des Weiteren wurden 2020 drei private Sport-Investmentgesellschaften gegründet, die mit Vereinen verbunden sind und die finanzielle Nachhaltigkeit von Vereinen sicherstellen wollen.
Im Februar 2020 wurde ein königlicher Erlass verabschiedet, der die Umwandlung der Allgemeinen Sportbehörde in das Ministerium für Sport sowie die Einführung einer Strategie zur Förderung der saudischen Sportverbände vorsah. Zudem gab es das Programm zur Entwicklung von Elitesportlern zum langfristigen Aufbau der nationalen Kompetenzen im Sport sowie das Programm „Fakhr“ (Stolz) zur Qualifizierung von talentierten Sportlern mit Behinderung.
Die Nafis-Plattform wurde eingeführt, um die Gründung von Sportvereinen und -akademien sowie die Lizenzierung von 2.000 Akademien und 500 Vereinen zu unterstützen. Zudem wurde den Vereinen erlaubt, ihre Aktivitäten unter dem Gesetz über Unternehmen durchzuführen. Darüber hinaus gehört die Saudi League inzwischen zu den weltweit besten Ligen. Sie wird in mehr als 160 Ländern übertragen, generiert Investitionsrenditen und hat eine globale Präsenz im Sport aufgebaut.
Bildungssektor
Am 29.01.2015 wurde ein königlicher Erlass verabschiedet, der die Zusammenführung des Ministeriums für Hochschulbildung und des Ministeriums für Bildung zu einem einzelnen Ministerium unter der Bezeichnung „Ministerium für Bildung“ vorsah. Der Bildungsbereich erreichte in der COVID-19-Pandemie einen Meilenstein: Die Einführung des Programms für Fernunterricht und E-Learning bedeutete eine Zäsur im Bildungsprozess im Königreich. Die „Madrasati“-Plattform für virtuelle Bildung wurde eingeführt, und das „Ain“-Portal wurde an das nationale Bildungsportal angebunden. Darüber hinaus wurden 23 pädagogische Satellitensender gegründet. Das Ministerium hat zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um Einnahmen zu erzielen, hat Investitionen des Privatsektors in Bildungseinrichtungen zugelassen, einen Vertrag über die Finanzierung und den Bau von Bildungseinrichtungen unter Anwendung des „BMT“-Modells unterzeichnet sowie 104 MINT-Zentren (Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik) eröffnet.
Das Ministerium für Bildung hat verschiedene Entwicklungsinitiativen ins Leben gerufen, darunter das Nationale Programm zur Identifizierung von Begabten und die Nationale Olympiade für wissenschaftliche Kreativität. Projekte für Lehrgebäude, die etwa 460.000 Schülerinnen und Schülern Platz bieten, für rund 9 Mrd. SAR wurden umgesetzt. Im Bereich der Hochschulbildung wurden drei saudische Universitäten in das Ranking der weltweit besten Universitäten aufgenommen. Außerdem stieg die Zahl der Privathochschulen und Universitäten auf 97 Hochschulen und 15 Universitäten.
Im Einklang mit den Prioritäten für Stipendien und der saudischen Vision 2030 wurden sechs Hauptrichtungen in das externe Stipendienprogramm aufgenommen, und für das Programm des Dieners der beiden heiligen Stätten wurden neue Vorschriften für Stipendien eingeführt. Zu den Erfolgen des Bildungssektors in den Bereichen Forschung, Innovation und Entwicklung gehörte die Steigerung der Publikationen in der wissenschaftlichen Forschung um 120 %. Im selben Jahr wurden zudem von den Beschäftigten saudischer Universitäten 143 Patente angemeldet und 350 Mio. SAR für institutionelle Förderung bereitgestellt. Im Rahmen der Teilnahme von Studierenden an externen Foren erhielt das Königreich mehr als sechshundert internationale und regionale Auszeichnungen und belegt im Bereich der COVID-19-Forschung den 1. Platz in der arabischen Welt, den 14. Platz weltweit sowie den 12. Platz unter den G20-Ländern.
Die Aufnahmequote von Absolventen der allgemeinen Sekundarstufe stieg um mehr als 200 Prozent, und die Aufnahmequote von Absolventen der Sekundarstufe in die Technical and Vocational Training Corporation stieg ebenfalls. Das Königreich erreichte den zwölften Platz in der Kategorie Technische Bildung und Berufsausbildung des Global Knowledge Index. In den QS World University Rankings by Subject 2023 rückten die saudischen Universitäten weiter vor: 15 staatliche Universitäten waren vertreten, 2022 waren es noch 14 gewesen. - Zweiundzwanzig saudische Universitäten wurden in die British Times University Impact Rankings für ihre Beiträge zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen im Jahr 2022 aufgenommen.
2024 hat die Bewertungskommission für Bildung und Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung das Nationale Bewertungsprogramm für Schulen ins Leben gerufen. Dies stellt einen bedeutenden Wandel in der Bewertung und Beurteilung von Schulen, Schülern, Lehrern und Eltern dar. Es wurden mehrere Programme gestartet, die durch eine umfassende Auswertung von Daten den Zustand der Bildung und Ausbildung bewerten sollen.
Qualitative Veränderungen unter der Herrschaft vom König Salman
Der Umweltschutz
Unter König Salman konnte das Umweltsystem zahlreiche Erfolge verbuchen. So wurde u. a. die Nationale Umweltstrategie eingeführt, die 64 Initiativen umfasst, sowie Strukturreformen im Umweltbereich auf den Weg gebracht, um mit der Expansion des Königreichs und der Vielfalt seiner Umwelt Schritt zu halten. Dafür wurden fünf spezialisierte Umweltzentren gegründet: das Nationale Zentrum für Umweltverträglichkeit, das Nationale Zentrum zur Förderung der Vegetation und Bekämpfung der Wüstenbildung, das Nationale Zentrum für Entsorgungswirtschaft, das Nationale Zentrum für Wildtiere und das Nationale Zentrum für Meteorologie. Ziel war es, ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen und die Verpflichtung zum Umweltschutz zu erhöhen, Arbeitsplätze zu schaffen, die Beteiligung des Privatsektors zu erhöhen und den „Umweltfonds“ einzurichten, um einen Beitrag zur finanziellen Nachhaltigkeit im Umweltbereich beizutragen. In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium wurden die Sonderkräfte für Umweltsicherheit gegründet. Des Weiteren verabschiedete der Ministerrat das Umweltgesetz, das mit den weltweiten Verfahren und Standards in Einklang steht. Zudem wurden ein neues Gesetz für die Entsorgungswirtschaft und ein Gesetz für Meteorologie erarbeitet.
Im Bereich der Entwicklung der Vegetationsdecke und der Eindämmung der Wüstenbildung wurde die Nationale Strategie für Weideflächen eingeführt. Außerdem startete das Ministerium Initiativen zu Entwicklung der Vegetationsdecke, die u. a. das Pflanzen von Millionen von Bäumen beinhalteten. Im Bereich des Umweltengagements konnte das Ministerium Umweltstudien und Pläne zur Bekämpfung der Verschmutzung durch Öl und zur Sanierung von betroffenen Gebieten auf den Weg bringen sowie die Systeme zur Überwachung der Verschmutzung in ökologischen Bereichen verbessern. Das Königreich wurde für den Vorsitz des Exekutivausschusses für das Montrealer Protokoll über Stoffe, die zu einem Abbau der Ozonschicht führen, nominiert. Außerdem unterzeichnete das Königreich einen Entwurf über eine Kooperationsvereinbarung mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen im Bereich Umweltschutz sowie mit mehreren Ländern Vereinbarungen zur Kooperation im Bereich Umweltschutz. Das Nationale Zentrum für Entsorgungswirtschaft im Königreich unterzeichnete Vereinbarungen mit verschiedenen Einrichtungen und Unternehmen.
2024 fanden im Königreich die 16. Konferenz der Parteien des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (COP16) sowie die 4. Ausgabe des jährlichen Forums der saudischen Grünen Initiative statt. Im Rahmen des Forums wurden fünf neue Initiativen mit einem Gesamtvolumen von 225 Mio. SAR angekündigt, was als Beleg für die Führungsrolle des Königreichs bei der Förderung von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen dient.
Wasser und Landwirtschaft
Im Wasserbereich übernahm das Ministerium eine integrierte Planung für Wasserressourcen, um die Wasserversorgung aller Zentren bis 2050 zu regulieren und Zukunftsprojekte für den Sektor zu identifizieren. Zudem wurden die für die städtische Verwendung verteilten Wassermengen erhöht und die auf Grundwasser basierenden Trinkwasserquellen verbessert. Diese stellen nun 40 % der gesamten Trinkwasserversorgung im Königreich. Zu den Errungenschaften im Wasserbereich gehört die Verabschiedung des Wassergesetzes, das zu den wichtigsten Elementen für das Erreichen der Ziele der Nationalen Wasserstrategie 2030 zählt. Zu den Zielen gehört es, die Wasserquellen zu schützen, den Verbrauch zu überwachen und zu regulieren, die Nutzung von aufbereitetem Wasser zu maximieren sowie die Wasserversorgung der Landwirtschaft sicherzustellen, um die Nachhaltigkeit des Sektors im Einklang mit der Nationalen Wasserstrategie zu gewährleisten.
Unter König Salman durchlief die Landwirtschaft verschiedene Entwicklungen. Die Nationale Strategie für die Landwirtschaft wurde übernommen, das Gesetz zum Umgang mit pflanzengenetischen Ressourcen für Nahrungsmittel und Landwirtschaft wurde erarbeitet, und das Landwirtschaftsgesetz wurde verabschiedet. Außerdem wurde das Produktionsvolumen in der Aquakultur (Zuchtfische und -garnelen) gesteigert. Durch die Unterzeichnung von Vereinbarungen mit verschiedenen Ländern wurde versucht, den Marktzugang für Aquakulturprodukte auszubauen. Das Volumen der Dattelexporte erreichte 215.000 t, die Produktion von Gemüse in Gewächshäusern stieg auf 584.000 t. Zudem wurden ein Anstieg von 155 % bei Landwirten mit Interesse am Umstieg auf den Anbau von Biogemüse verzeichnet sowie Verbesserungen im Bereich von Terrassen zur landwirtschaftlichen Nutzung und der Einführung von Verfahren zur Regenwassernutzung erzielt. Die Lagerkapazitäten der Getreidesilos im Königreich wurden ausgebaut und damit die die Lebensmittelsicherheit erhöht. Die Finanzierung für die Landwirtschaft stieg um 36 %, zudem erwarb das Königreich Anteile an sechs globalen Unternehmen.
Sektor für Forschung, Entwicklung und Innovation
Am 10.03.2021 erging ein Beschluss des Ministerrats zur Gründung des „Obersten Komitees für Forschung, Entwicklung und Innovation“, das dem Rat für Wirtschafts- und Entwicklungsfragen untersteht und dessen Vorsitzender der Kronprinz, Premierminister und Vorsitzende des Rats für Wirtschafts- und Entwicklungsfragen, Seine Königliche Hoheit Prinz Mohammed bin Salman, ist. Das Komitee wurde mit der Entwicklung des Sektors für Forschung, Entwicklung und Innovation im Königreich betraut. Am 01.06.2021 wurde auf Beschluss des Ministerrats die Behörde für Forschung, Entwicklung und Innovation gegründet. Sie ist organisatorisch an den Premierminister gebunden und hat folgende Zuständigkeiten: Unterstützen und Fördern der Bereiche Forschung, Entwicklung und Innovation; Koordinieren der Aktivitäten von wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und -zentren; Anregen von Richtlinien, Gesetzen und Vorschriften; Bereitstellen von Finanzmitteln für den Sektor. Am 23.05.2016 wurde die Gründung des Prince Sultan Defense Studies and Research Center beschlossen, um die Ausrichtung des Königreichs in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit zu optimieren. Dafür sollten im Einklang mit den von der Allgemeinen Behörde für die Rüstungsindustrie festgelegten Plänen und Strategien qualitative und technische Forschungsarbeiten rund um die Bereiche Verteidigung, Sicherheit und Strategie entwickelt und durchgeführt werden.
Im Februar 2020 wurde im Rahmen einer Absichtserklärung zwischen der Universität Tokio und dem Misk Initiatives Center das Mohammed-bin-Salman-Zentrum für Zukunftsforschung und Technologie gegründet. Damit wurde das Ziel verfolgt, Innovationen in der wissenschaftlichen Forschung und der technologischen Entwicklung zwischen dem Königreich und Japan in wichtigen Bereichen wie Big Data und Cybersicherheit, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Mechatronik und Robotiktechnologien sowie Medizin- und Biowissenschaft zu fördern. Im Januar 2016 wurde das Center for Research and Intercommunication Knowledge gegründet. Dieses ist auf die Untersuchung von Politik, internationalen Beziehungen und Zukunftsforschung sowie die Forschung im Bereich von Kulturen und interdisziplinären Studien spezialisiert. Es befasst sich mit der Kommunikation von Wissen, indem es lokale und internationale Partnerschaften aufbaut, Qualifizierungs- und Schulungsprogramme in den Bereichen Forschung und Studien anbietet sowie Konferenzen und Ausstellungen im Zusammenhang mit den wissenschaftlichen und kulturellen Aspekten zwischen dem Königreich und den Menschen auf dieser Welt organisiert.
Infolge der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation kletterte das Königreich im Global Innovation Index 2022 der Weltorganisation für geistiges Eigentum 15 Plätze nach oben, nachdem es in mehreren Teilindikatoren vordere Plätze belegen konnte. Zudem belegt es bei vier Indikatoren einen Platz unter den zehn führenden Ländern der Welt, darunter die folgenden: Index für Risikokapitalinvestitionen in Unternehmen mit aufstrebenden Technologien, in dem das Königreich weltweit den 7. Platz belegt (eine Verbesserung um 73 Positionen); Index für die Verfügbarkeit des Zugangs zur Infrastruktur für Telekommunikation und Informationstechnologie; Index für das regulatorische Umfeld für die Geschäftstätigkeit; Index für die Nutzung der Infrastruktur für Telekommunikation und Informationstechnologie.
In den Jahren 2022 und 2023 konnten bedeutende Meilensteine im Bereich der Forschung, Entwicklung und Innovation erreicht werden. Das Königreich konnte sich bei der Verbesserung der Wirkung und Qualität der wissenschaftlichen Forschung den 1. Platz in der arabischen Welt und im Nahen Osten sichern. Darüber hinaus wurde mit mehr als 59.000 Veröffentlichungen im Jahr 2022 eine Zunahme von 146 % im Bereich der Rate der wissenschaftlichen Publikationen verzeichnet. Auch die Wirkung der Forschungsqualität stieg um 58 % und übertraf den durchschnittlichen Wert unter den G20-Ländern und weltweit.
Energiesektor
Unter König Salman begann das Königreich mit der Entwicklung von weiteren Energiesektoren, um die Abhängigkeit von Öl zu verringern. 2016 wurde ein königlicher Erlass verabschiedet, der eine Umbenennung des Ministeriums für Erdöl und Bodenschätze in Ministerium für Energie, Industrie und Bodenschätze vorsah. 2019 wurde ein königlicher Erlass verabschiedet, der eine Umbenennung des Ministeriums für Energie, Industrie und Bodenschätze in Ministerium für Energie vorsah. Dieses Ministerium ist für die Verwaltung und Entwicklung sämtlicher Energieressourcen im Königreich sowie die Umsetzung von Gesetzen zum Schutz von Energiequellen zuständig. Im April 2017 rief das Ministerium für Energie die König-Salman-Initiative für erneuerbare Energien ins Leben. Außerdem wurde das Solarstromprojekt „Sakaka“ mit einer Kapazität von 300 MW gestartet sowie ein 400-MW-Windenergieprojekt in Dumat Al-Jandal angekündigt. Es wurden Solarenergieprojekte mit einer Gesamtkapazität von 620 MW an verschiedenen Standorten im Königreich angekündigt, einschließlich der Entwicklung von 30 Projekten. Darüber hinaus wurde die Eröffnung des Nationalen Zentrums für Daten zu erneuerbaren Energien, das an die King Abdullah City for Atomic and Renewable Energy angebunden ist, angekündigt. Dabei handelt es sich um die zentrale Stelle, die Investoren mit hochpräzisen Daten zum Bereich der erneuerbaren Energien im Königreich versorgt. Im Februar 2019 verkündete das Königreich die Unterzeichnung der Vereinbarung für den Beitritt des Königreichs zur International Solar Alliance.
Während seiner G20-Präsidentschaft im Jahr 2020 ergriff das Königreich die Initiative und führte das Konzept einer CO₂-Kreislaufwirtschaft ein, welches dann von den G20 als umfassende und integrierte Lösung übernommen wurde, um den Herausforderungen der Treibhausgasemissionen zu begegnen und diese mit vorhandenen Technologien zu bewältigen. Das Konzept stellt einen wirtschaftlich nachhaltigen Weg für den Umgang mit Emissionen dar, der sich auf vier Achsen konzentriert: Reduzierung, Wiederverwendung, Recycling und Beseitigung. Dies steht im Einklang mit der saudischen Vision 2030 und deren Programmen, die einen gesellschaftlichen Wandel und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum anstreben, indem eine Abstimmung und Zusammenarbeit aller Entwicklungssektoren im Königreich – Energie, Industrie, Wasser, Landwirtschaft und Tourismus – erreicht wird. Das Königreich konnte eine Reihe von Erfolgen im Bereich von Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen beim Energieverbrauch verbuchen. So wurden u. a. bei mehr als 1 Mio. Straßenbeleuchtungen in verschiedenen Städten des Königreichs die Glühbirnen ausgetauscht sowie über 1.200 Regierungsgebäude saniert, um Kosten einzusparen und die Effizienz beim Verbrauch zu verbessern. Ein weiterer Erfolg bei der Entwicklung des Energieeffizienzbereichs im Königreich war die Gründung des Nationalen Unternehmens für Energieeffizienzdienste „Tarshid“ durch den Public Investment Fund. „Tarshid“ war von großer Bedeutung für die Entwicklung des Sektors, da das Unternehmen internationale Akteure im Energiebereich anziehen, ausländische Investoren gewinnen und zum Bereitstellen von hochqualifizierten Arbeitsplätzen beitragen konnte.
Sektor für Kultur und Kulturerbe
Unter König Salman wurde dem Kultursektor große Aufmerksamkeit zuteil. Das Ministerium für Kultur wurde am 01.06.2018 gegründet und befasst sich mit dem Kulturbereich im Königreich auf lokaler und internationaler Ebene, schützt das historische Erbe des Landes und arbeitet am Aufbau einer reichhaltigen und erfolgreichen Zukunft in sämtlichen Bereichen der Kultur und Kunst. Im Februar 2020 gründete das Ministerium für Kultur elf unabhängige Kultureinrichtungen, die jeweils für das Regulieren, Entwickeln und Fördern von Fachkräften in einem bestimmten Bereich zuständig sind. Bei diesen Einrichtungen handelt es sich um finanziell und administrativ unabhängige juristische Personen des öffentlichen Rechts, die organisatorisch mit dem Kulturminister verbunden sind. Dabei handelt es sich um folgende Einrichtungen: Kommission für Literatur, Verlagswesen und Übersetzung; Kommission für Mode; Filmkommission; Kommission für kulturelles Erbe; Kommission für Architektur und Design; Kommission für Bildende Kunst; Museumskommission; Kommission für Theater und darstellende Künste; Bibliothekskommission; Musikkommission; Kommission für Kochkünste.
Zur weiteren Unterstützung des Kulturbereichs im Königreich startete das Ministerium für Kultur im Dezember 2019 das erste Programm für Kulturstipendien, das saudischen Studierenden hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Die Studierenden können kulturelle und künstlerische Fachgebiete an internationalen Universitäten in verschiedenen kulturellen Bereichen belegen, darunter: Archäologie, Design, Museen, Musik, Theater, Filmemachen, Literatur, bildende Kunst und Kochkunst. Mit dem Ziel, die Professionalisierungschancen für im Kulturbereich tätige Menschen zu verbessern, wurden 2020 rund 400 Berufe im Kulturbereich in die Saudische Standardklassifikation der Berufe aufgenommen. Dadurch sollen saudische Kulturschaffende ihr Hobby auf ein wirklich professionelles Niveau bringen können, um den Kulturbereich im Königreich aufzuwerten und zu einem in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht einflussreichen, produktiven und aktiven Sektor machen. Des Weiteren wurde die Initiative für Nationale kulturelle Auszeichnungen gestartet, um Pioniere und herausragende Leistungen im Kultursektor sowie die kulturellen Errungenschaften von Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen in verschiedenen Kulturbereichen zu würdigen.
Der Bereich des Kulturerbes wird bereits durch ein erweitertes System aus Programmen und Initiativen gefördert und weiterentwickelt. Dies begann mit der Einrichtung einer speziellen, dem Ministerium für Kultur unterstellten Behörde, der Kommission für kulturelles Erbe. Diese Stelle ist dafür zuständig, den Sektor weiterzuentwickeln und sich um die archäologischen Stätten und das städtische Kulturerbe im Königreich zu kümmern. Die verschiedenen Provinzen des Königreichs sind reich an Kulturerbestätten, deren Zahl von 241 Stätten im Jahr 2017 auf 354 Stätten im Jahr 2020 angestiegen ist. 2024 stieg die Zahl noch weiter, als 198 neue archäologische Stätten zur Registrierung und Dokumentation im Nationalen Register für Altertümer zu gelassen wurden. Damit stieg die Gesamtzahl der registrierten Stätten auf 9.317.
Darüber hinaus stieg die Anzahl der saudischen Stätten auf der Weltwerbeliste der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) im Jahr 2024 auf acht. Die Zahl der registrierten Elemente des Immateriellen Kulturerbes stieg im selben Jahr auf 16, von denen fünf Elemente allein dem Königreich gehören und elf mit anderen Ländern geteilt werden. Das ist ein deutlicher Anstieg verglichen mit der Zeit vor dem Start der saudischen Vision 2030, als nur drei Elemente registriert waren. 2020 waren 1.000 Stätten des städtischen Kulturerbes im Nationalen Register für kulturelles Erbe registriert. 2016 waren es nur 400 gewesen.
Informationstechnologie und E-Regierung
Unter König Salman wurde im Bereich der Regierungsdienste eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Alle Transaktionen und Dienste wurden digitalisiert, um die Abläufe im staatlichen Bereich zu vereinfachen, allen Gruppen zugänglich zu machen sowie Zeit und Arbeit zu sparen. Die Programme für die Realisierung der Vision zielten außerdem darauf ab, die Governance- und Managementverfahren in staatlichen Einrichtungen zu überarbeiten und in Einklang mit den internationalen Standards zu bringen. Zudem beschlossen sie die Veröffentlichung von Zielen, Plänen und Leistungskennzahlen, damit jeder die Fortschritte und die Umsetzung verfolgen kann. Des Weiteren hat das Königreich die Bereitstellung von E-Government-Diensten ausgeweitet und in diesem Bereich weltweit die Spitzenposition eingenommen. Ausgangspunkt dafür war die Gründung der Behörde für E-Government am 09.03.2021. Dies war ein wichtiger Schritt, mit dem die digitale Leistung innerhalb von Regierungsstellen verbessert, die Qualität der angebotenen Dienste gesteigert und das Kundenerlebnis in staatlichen Einrichtungen aufgewertet werden konnte. Darüber hinaus wurde die Unified National Platform eingeführt. Als speziell konzipierte Quelle erleichtert sie Bürgern, Bewohnern, Geschäftsleuten und Besuchern die Suche nach E-Government-Diensten sowie Informationen rund um das Königreich.
Am 28.09.2022 erreichte das Königreich seine bisher höchste Bewertung im e-Government Development Index der UN seit dessen Einführung vor mehr als 20 Jahren. Nach einem 34. Rang im Jahr 2020 erreichte das Königreich 2022 den 31. Rang. Im Sub-Index für E-Dienste, in dem 193 Länder erfasst sind, gehört das Königreich zu den weltweit fortschrittlichsten Ländern: 2022 belegte es mit einem Anteil von 82 % den 32. Rang. Der Index gehört zu den wichtigsten internationalen Indikatoren, die weltweit das Ausmaß der Entwicklung im Bereich E-Government in Bezug auf E-Dienste, Kommunikation, Infrastruktur und Humankapital messen. Im Hinblick auf die Bereitstellung von Informationen zu staatlichen Diensten sowie die Bereitstellung und Freigabe von offenen Regierungsdaten für Bürger und Wirtschaft erreichte das Königreich einen Anteil von 100 % und gehörte damit zu den besten Ländern der Welt. Bei der Ausgereiftheit der Vorschriften zum E-Government erreichte das Königreich eine Bewertung von 96 %. Die Verfügbarkeit und Verbreitung von E-Government-Diensten erreichte 81 %. In den Meinungsumfragen zu Gesetzen und Vorschriften mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen verbesserte sich das Königreich im weltweiten Vergleich um 23 Plätze. Unter 193 Städten aus der ganzen Welt belegte die Stadt Riad in der Einstufung „sehr hohe Reichweite“ den weltweit 4. Platz bei der Nutzung von Technologien und deren Anwendungen.
Transport und Logistikdienstleistungen
Das System für Transport- und Logistikdienste konnte unter König Salman zahlreiche Erfolge erleben, zumal es zu den Zielen der saudischen Vision 2030 gehörte, die Position des Königreichs auszubauen und das Land zu einem Logistikzentrum zu machen, das drei Kontinente verbindet: Asien, Afrika und Europa. Prinz Mohammed Bin Salman, Kronprinz, Premierminister und Vorsitzender des Obersten Komitees für Verkehr und Logistikdienste, kündigte am 29.06.2021 die Einführung der Nationalen Strategie für den Verkehr und Logistikdienste an. Die Einführung der Strategie fiel mit der Umbenennung des Ministeriums für Verkehr in Ministerium für Verkehr und Logistikdienste zusammen. Im Mittelpunkt der Strategie standen die Entwicklung der Infrastruktur, die Einführung neuer Logistikplattformen und -bereiche, die Implementierung fortschrittlicher Betriebssysteme und der Ausbau effektiver Partnerschaften mit dem Privatsektor. Zu den Zielen der Strategie gehören der Aufbau eines neuen nationalen Transportunternehmens und die Anbindung an 250 neue internationale Bestimmungsorte. Weitere Ziele: Verbessern des Königreichs auf den weltweit 6. Platz bei der Straßenqualität; Senken der Kohlenstoffemissionen um 25 %; Fertigstellen der 1.300 km langen Landverbindung, die Osten und Westen des Königreichs verbindet; Gründung von Gulf Railway; Ausbau der Länge des Schienennetzes auf rund 8.080 km.
Dem Global Competitiveness Report zufolge erreichte das Königreich im System für Verkehr und Logistikdienste den weltweit 1. Platz im Road Connectivity Index 2019. Im Global Safety Index des Internationalen Eisenbahnverbands wurde SAR als eines der drei besten von 30 zur Wahl stehenden globalen Eisenbahnunternehmen klassifiziert.
Im Hafensektor belegte das Königreich den 1. Rang in der arabischen Welt sowie 2020 das zweite Mal den 20. Rang weltweit im Hinblick auf die Frachtabwicklungskapazität. Das geht aus einem Bericht der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung hervor. Das Projekt für den King Abdullah Port, der erste vollständig um Privatsektor entwickelte und betriebene saudische Hafen, wurde ebenfalls in der King Abdullah Economic City eingeweiht. Der Privatsektor war auch an der Verwaltung und dem Betrieb einiger Hafenarbeiten beteiligt, indem Aufträge in den Häfen von Dschidda und Dammam extern vergeben wurden. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei fast 16 Mrd. SAR. Im Rahmen einer Initiative zur „Maximierung der staatlichen Einnahmen der Allgemeinen Zollbehörde“ führte der saudische Zoll das System „e-Customs Cases“ ein. Ziel ist es, die Mechanismen für die Durchführung der Verfahren im Zusammenhang mit Zollangelegenheiten zu verbessern sowie eine technische und verfahrenstechnische Intergration von verschiedenen Regulierungsbehörden und zuständigen externen Regierungsstellen vorzunehmen.
Im Bereich des Landverkehrs und im Rahmen der Initiative zur Entwicklung der Infrastruktur von Landhäfen wurde der Arar-Grenzübergang zwischen dem Königreich und Irak wiedereröffnet. Damit sollen die Kapazität für Güter und Passagiere erhöht werden, um die aktuellen und zukünftigen Anforderungen erfüllen zu können, sowie die lokale, regionale und internationale Vernetzung der Handels- und Verkehrsnetze verbessert werden. Außerdem wurde fünf neue Reedereien gegründet, um die Märkte im Nahen Osten, in Nordafrika, in Westafrika, im östlichen Mittelmeerraum und in Europa im Norden und auf dem indischen Subkontinent zu bedienen sowie um die Fähigkeit der Häfen des Königreichs zur Vernetzung mit globalen Märkten zu verbessern.
Im Bereich der Luftfahrt wurden vier Flughäfen des Königreichs in die Liste der höchstentwickelten Flughäfen aufgenommen, und die Luftverkehrsbetreiber des Königreichs erreichten hohe Platzierungen in den internationalen Indizes. Der neue Internationale König-Abd-al-Aziz-Flughafen in Dschidda, der neue Internationale Flughafen Prinz Mohammad bin Abd-al-Aziz in Medina, der Flughafen Neom und der Flughafen ʿArʿar wurden eröffnet, das Model Cargo Village wurde in Betrieb genommen, und das fünfte Terminal am King Khalid International Airport in Riad wurde eingeweiht. Die gegründeten Unternehmen übernahmen den Betrieb der Flughäfen und die Organisation der täglichen Flugpläne zwischen den Fluggesellschaften. Auf globaler Ebene hat sich das Königreich einen Namen als wichtiger Akteur im weltweiten Luftverkehr gemacht, indem der Hauptsitz der International Air Transport Association (IATA) in Riad gebaut, das Büro des Cooperative Aviation Security Program, Middle East (CASP-MID) eröffnet sowie der Hauptsitz der Regional Safety Oversight Organization (MENA-RSOO) eingerichtet wurden.
Am 12.03.2023 gab Prinz Mohammed bin Salman die Gründung der neuen nationalen Fluggesellschaft, „Riyadh Air“, durch den Public Investment Fund in der Stadt Riad bekannt, die als Hauptzentrum für die Verwaltung ihrer operativen Tätigkeiten und die Durchführung der ersten Flüge fungieren soll. Das Unternehmen arbeitet am Aufbau einer eigenen modernen Flugzeugflotte, mit der sie die besten globalen Praktiken für Nachhaltigkeit und Sicherheit im Bereich der Luftfahrt anwenden möchte. Darüber hinaus möchte die Fluggesellschaft die neuesten digitalen Technologien bereitstellen und in diesem Bereich die Marktführerschaft einnehmen.
Am 27.11.2024 wurde das Metroprojekt von Riad, ein bedeutender Meilenstein für das öffentliche Verkehrsnetz der Stadt Riad, von König Salman Bin Abdulaziz eingeweiht. Das Projekt umfasst sechs Bahnstrecken mit insgesamt 176 km Länge und 85 Haltestellen, darunter vier größere Bahnhöfe.
Tourismus
Unter der Herrschaft vom König Salman und im Rahmen der saudischen Vision 2030 legte die Tourismusbranche eine rasante Entwicklung hin. Sie gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen Elementen des Königreichs und trägt zu einer weiteren Öffnung des Landes für die Welt bei, indem sie dafür sorgt, dass sich Gäste mit dem Land, der Kultur und der natürlichen Vielfalt des Königreichs vertraut machen können, und Investoren anzieht. Im September 2019 öffnete das Königreich Touristen aus der ganzen Welt die Tür und führte für die Bürger von 49 Ländern elektronische Touristenvisa ein. Bis März 2020 wurden etwa 440.000 Touristenvisa ausgestellt. In den meisten Fällen erhalten die Bewerber das elektronische Touristenvisum innerhalb von 5 bis 30 Minuten. Touristen aus anderen Ländern können ihren Visumsantrag bei saudischen Botschaften oder Konsulaten einreichen. Dank dieser Maßnahmen wächst die Tourismusbranche im Königreich mit einer Wachstumsrate von 14 % weltweit am schnellsten. Der direkte und indirekte Beitrag zur saudischen Wirtschaft lag bei 9,5 %.
Das Königreich führte den Vorsitz über die erste G20-Arbeitsgruppe für Tourismus nach deren Gründung. In diesem Rahmen wurden mehrere Initiativen einstimmig angenommen, darunter Diriyah Communique, das al-Ula Framework for Inclusive Community Development through Tourism sowie ein Bericht zum sicheren und durchgängigen Reisen. Die Saudische Tourismusbehörde wurde gegründet, um die Förderung der saudischen Tourismusbranche im In- und Ausland zu beaufsichtigen. Im Mai 2021 wurde in Riad das erste Regionalbüro der Weltorganisation für Tourismus der UN eröffnet. Das Büro arbeitet an der Abstimmung von Richtlinien und Initiativen zwischen 13 Ländern im Nahen Osten sowie an der Belebung des Agrotourismus im Königreich. Dies ist eine der Initiativen des Ministeriums für Tourismus, um die damit verbundene nationale Tourismusbranche zu entwickeln und die Zahl der touristischen Reisen in ländliche und landwirtschaftliche Gebiete im Königreich zu steigern. Zudem wurden 102 Lizenzen für Agrotourismus in Riad, Al-Qasim, Ha'il, Tabuk, Nadschran, Medina, Al-Ahsa, Dschidda, Ta'if und weiteren an diese Provinzen angebundenen Gouvernements erteilt.
Aktuellen Berichten der Weltorganisation für Tourismus, die beim Treffen der G20-Tourismusminister im Jahr 2022 bekannt gegeben wurden, hatte das Königreich in den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 die höchste Rate an Strömen einreisender internationaler Touristen unter allen G20-Ländern. Dem Bericht der Organisation zufolge erzielte das Königreich von Januar bis Juli 2022 mit einer Rate von über 121 % hohe Ergebnisse beim Zustrom einreisender internationaler Touristen. Darüber hinaus verbuchte das Königreich eine neue Bestleistung im Travel and Tourism Development Index (TTDI) des Weltwirtschaftsforums, indem es im Vergleich zum Jahr 2019 mit einem Sprung um zehn Plätze auf den 33. Platz sprang. Dem Entwicklungsindex zufolge betraf die Verbesserung der Tourismusbranche im Königreich alle fünf Hauptbereiche sowie zwölf Subfaktoren. Dies war gleichbedeutend mit dem zweitbesten Ergebnis aller in den Index einbezogenen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Darüber hinaus landete das Königreich in drei Bereichen unter den zehn besten Ländern: In den Bereichen Nachfragedruck im Tourismus, wirtschaftlicher Einfluss des Sektors und dessen Wert für die Wirtschaft belegte es den ersten Platz. Zudem erreichte es bei der Prioritätsstufe Reisen und Tourismus den weltweit 9. Platz. Dieser Faktor bewertet das Ausmaß, zu dem der Reise- und Tourismussektor auf lokaler Ebene vom öffentlichen und privaten Sektor priorisiert wird. Im Bereich Geschäftsumfeld belegte es den 10. Rang. Dieser Indikator dient speziell der Messung des Ausmaßes, in dem die nationale Politik geschäftliche Aktivitäten unterstützt.
Unterhaltungsindustrie
Im Rahmen der Bestrebungen, die Lebensqualität im Königreich zu verbessern, startete die saudische Vision 2030 eine Reihe von Programmen und Initiativen, die die Lebensweise von Personen und Familien verbessern sowie den Aufbau einer Gesellschaft vorantreiben sollen, deren Mitglieder einen ausgewogenen Lebenswandel führen. Da das psychische Wohlbefinden großen Einfluss auf den persönlichen Erfolg hat und das größte Geschenk ist, das ein Mensch sich selbst, der Gesellschaft und seinem Heimatland machen kann, ist ein zentrales Ziel der Vision, das Leben der Bewohner des Königreichs bunter und bereichernder zu gestalten, indem die Menschen in Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Unterhaltung und Sport eingebunden werden., die dazu beitragen, die Lebensqualität aller Menschen zu verbessern. Auf dieser Grundlage wurde am 07.05.2016 ein königlicher Erlass verabschiedet, der die Gründung der Allgemeinen Unterhaltungsbehörde vorsah. Die Vorschriften für die Behörde wurden 2016 eingeführt. So soll die Behörde dafür zuständig sein, die Unterhaltungsbranche im Königreich zu regulieren, indem Events und Unterhaltungsangebote organisiert werden und der Privatsektor animiert wird, sich an der Entwicklung von Aktivitäten im Unterhaltungsbereich zu beteiligen. Zudem sollen kompetente Arbeitskräfte für die Arbeit in der Unterhaltungsbranche gewonnen und ausgebildet werden.
In der kurzen Zeit seit dem Aufbau des Unterhaltungssystems im Königreich konnte die Unterhaltungsbranche bereits Erfolge verbuchen und herausragende Zahlen vorlegen, die direkte Auswirkungen auf eine Verbesserung der Lebensqualität der Mitglieder der Gesellschaft haben und zudem Besucher und Touristen aus Ländern auf der ganzen Welt anlocken. Damit ist die Unterhaltungsbranche direkt von Beginn an zu einem richtungweisenden Element im Königreich geworden. Den aktuellen Statistiken der Allgemeinen Unterhaltungsbehörde aus dem Jahr 2023 zufolge wurden die Unterhaltungsangebote im Königreich von mehr als 120 Mio. Besuchern genutzt. Zudem hat die Behörde 11.136 Lizenzen für verschiedene Aktivitäten im Unterhaltungsbereich ausgestellt. Neben anderen wichtigen Leistungen betrug die Gesamtdauer der Veranstaltungen in der Unterhaltungsbranche insgesamt 76.000 Tage.
Laut dem Bericht des United Nations Sustainable Development Solutions Network, der jedes Jahr in 156 Ländern auf der ganzen Welt die Kennzahlen zur Lebenszufriedenheit ermittelt, konnte das Königreich seinen Aufstieg im globalen Index zur Lebenszufriedenheit trotz der weltweiten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie fortsetzen und für das Jahr 2022 den 25. Platz erreichen. Im Jahr 2021 hatte das Königreich auf dem weltweit 26. Platz gelegen. Die im Bericht ermittelten Kennzahlen belegen die stetige positive Entwicklung des Königreichs im Ranking der glücklichsten Menschen zwischen 2017 und 2022. Das ist eine Folge der Fortschritte bei der Realisierung der Ziele der saudischen Vision 2030 sowie der Robustheit der Fähigkeit des Königreichs, sich an die Anforderungen in den verschiedenen Bereichen, die mit der Verbesserung der Lebensqualität verbunden sind, anzupassen.
Erfolge in den religiösen und sozialen Bereichen
Religion
Unter König Salman behielt das Königreich die große Sorgfalt beim Schutz des Heiligen Koran und der Sunna des Propheten bei. Belege für diesen Einsatz waren auch die Schirmherrschaft bei internationalen Wettbewerben für das Auswendiglernen des Koran, die jährlich unter dem Namen des Gründerkönigs stattfinden, sowie die Schirmherrschaft bei lokalen Wettbewerben für das Auswendiglernen des Heiligen Koran unter dem Namen von König Salman.
Außerdem setzte das Königreich seine Dienste für die beiden Heiligen Moscheen und die Pilger fort. König Salman ordnete die Fertigstellung der dritten saudischen Erweiterung der Großen Moschee an, in deren Zuge die Kapazität der Moschee von 670.000 auf 1.287.474 Gläubige erhöht werden sollte. Diese Erweiterung ist die größte in der Geschichte der Großen Moschee und erstreckt sich über rund 200 m vom Zentrum der Kaaba und erreicht eine Tiefe von etwa 684 m. Sie umfasst das Expansionsgebäude, die südlichen und nördlichen Brücken mit Anschluss an das Matāf-Gebäude, Servicegebäude, Höfe und ein Servicegebäude mit verschiedenen Tunneln und Fußgängerunterführungen sowie einen Teil der um die Große Moschee herum verlaufenden ersten Ringstraße.
2015 wurden im Rahmen der umfassenden dritten saudischen Erweiterung der Großen Moschee fünf Großprojekte gestartet. Die Projekte umfassten das Hauptgebäude der Expansion, die Höfe, die Fußgängerunterführungen sowie die zentrale Servicestation der Großen Moschee. Die dritte saudische Erweiterung umfasst zudem vier Minarette von jeweils 135 m Höhe. Im Erweiterungsgebäude gibt es zwölf mobile Kuppeln und sechs befestigte Kuppeln. Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt 680 Rolltreppen installiert, um den Besuchern die Fortbewegung zu erleichtern. Zudem wurde der saudische Korridor entwickelt, der die Matāf-Erweiterung hinter dem Abbasiden-Korridor umfasst. Dieser Korridor erstreckt sich über vier Ebenen: Erdgeschoss, 1. Etage, Zwischengeschoss und Dach. Der saudische Korridor bietet nunmehr Platz für bis zu 287.000 Gläubige und 107.000 Pilger pro Stunde, einschließlich jeden im Matāf-Hof. Der Korridor wurde nach höchsten technischen Standards konzipiert und bietet ausgiebigen Raum für Pilger und Gläubige. Er ist mit technischen Diensten und Serviceeinrichtungen sowie mit Ton- und Lichtsystemen ausgestattet.
Inzwischen läuft die dritte Phase der Erweiterung der Prophetenmoschee, in deren Zuge die Kapazität der Moschee vergrößert werden und gleichzeitig Grünflächen, Überdachungen, Gebetsräume für Frauen, Parkplätze, Fußwege und Servicestellen entstehen sollen. In dieser Phase soll die Moschee zudem mit den neuesten Technologien modernisiert werden, außerdem sollen die medizinischen und humanitären Dienstleistungen aufgewertet werden, indem rund um die Moschee mehrere Kliniken, Krankenhäuser und Gesundheitszentren eröffnet werden, die medizinische, präventive und therapeutische Behandlungen für Besucher und Gläubige anbieten.
Das König-Salman-Projekt für die Erweiterung der Quba-Moschee und die Entwicklung der umliegenden Gebiete hat ebenfalls begonnen. Das ist gleichbedeutend mit der größten Erweiterung in der Geschichte der Quba-Moschee seit ihrem Bau im Jahr 622.
Als Teil der Entschlossenheit, den Pilgern zu dienen, wurde 2019 im Rahmen der saudischen Vision 2030 das Pilgrim Experience Program vorgestellt. Das Programm soll den Besuch in den beiden Heiligen Moscheen erleichtern. Besucher wie Gläubige und Omrah-Pilger sollen in den Genuss von erstklassigen Dienstleistungen und einer bereichernden religiösen und kulturellen Reise kommen, um zu gewährleisten, dass der Besuch der Moschee zu einer erfüllenden spirituellen Erfahrung wird. Das Programm organisierte die Reise der Gäste nach sieben wesentlichen Kontaktpunkten, auf die sich die Dienste zur Verbesserung und Entwicklung konzentrierten. Unterteilt wird die Reise in die Phase vor der Ankunft, gefolgt von Ankunft und Abreise, Beförderung, Besuch der beiden heiligen Moscheen und der heiligen Stätten, der Vollziehung der Rituale in gesundem Zustand und in Sicherheit sowie der Gastronomie und das Kennenlernen des Königreichs.
Seit dem Start konnte das Programm in Partnerschaft mit relevanten Stellen bedeutende Meilensteine erreichen. Insbesondere wurden elektronische Visa für Hadsch- und Omrah-Pilger aus allen Ländern eingeführt und die Bearbeitungszeit für Visumsanträge bei hoher Fehlerfreiheit auf 5 Minuten, verglichen mit 14 Tagen in der Vergangenheit, gesenkt. Die Omrah-Saison wurde verlängert und auch dadurch die Zahl der Omrah-Pilger von 7,42 Mio. im Jahr 2018 auf 24,7 Mio. im Jahr 2022 gesteigert. Zudem gab es zahlreiche technologische Fortschritte, darunter die Einführung von Initiativen wie „Eyab“, „Smart Hajj“, „Pilgrimage Without Bag“ und die App „Eatmarna“. Weitere Erfolge sind eine umfassende Krankenversicherung für Pilger und der Start der Initiative „Road to Makkah“. Weitere Erfolge des Programms: Entwickeln von 40 Moscheen und historischen islamischen Stätten; Einführung der E-Learning-Plattform „Wifadah“ für die Ausbildung und Qualifizierung von Arbeitskräften, die Pilger betreuen; Aufbau des Empfangszentrums für Pilger sowie eines Nachsorge- und Kontrollraums; Gründung der auf die Entwicklung der Heiligen Stätten in Mekka spezialisierten Kidana Development Company im Jahr 2020. Darüber hinaus wurde das Gesetz zu Dienstleistungen für externe Pilger verabschiedet.
In Fortführung des Dienstes für die islamische Religion, den die Könige des Königreichs seit der Gründung des Landes wahrnehmen, und angesichts der Bedeutung der Sunna des Propheten für Muslime als zweite Quelle islamischer Gesetzgebung nach dem Heiligen Koran erging am 17.10.2017 ein königlicher Erlass über den Aufbau eines Komplexes mit dem Namen „Custodian of the Two Holy Mosques King Salman Bin Abdulaziz Al Saud Complex for the Prophet's Hadith“ in Medina. Zudem wurde in Medina auf Anweisung des Dieners der beiden heiligen Stätten vom 20.06.2016 der King Abdulaziz Complex for Endowment Libraries eröffnet. Der königliche Erlass sah die Übertragung sämtlicher Bestände der öffentlichen König-Abdulaziz-Bibliothek, einschließlich Stiftungsbibliotheken, Manuskripten und seltenen Büchern an den Komplex vor, um diese für den Wissensaustausch und Lernzwecke verfügbar zu machen.
Sozialer Bereich
Im Rahmen der Programme für die Realisierung der saudischen Vision 2030 fiel 2019 der Startschuss für das Wohnungsbauprogramm, das eine lebendige Umgebung für saudische Familien und die Gesellschaft als Ganzes schaffen sollte. Von Beginn des Programms an stand die Erarbeitung neuer Standards im Mittelpunkt, um den Wohnungssektor zu entwickeln und saudischen Familien den Zugang zu verschiedenen Wohnraumlösungen sowie zu Finanzierungslösungen zu ermöglichen, die dazu beitragen, den Anteil der saudischen Haushalte, die in den Besitz ihres ersten Eigenheims kommen, zu erhöhen. Seit dem Startschuss konnte das Programm bereits einige Erfolge verbuchen, darunter insbesondere das Optimieren der Verfahren beim Eigentumserwerb, durch das die Entscheidung über die Eignung für die bezuschussten Immobiliendarlehen nun unmittelbar nach dem Antrag bekannt gegeben wird anstatt wie bisher nach einer Wartezeit von bis zu 15 Tagen. Zudem konnte ein Anstieg im Bereich neuer Darlehen für Wohnimmobilien verzeichnet werden. So lag diese Zahl bei rund 2.000 Finanzierungverträgen pro Monat. Inzwischen profitieren jeden Monat 30.000 Familien von neuen Hypothekendarlehen. Das hat zur Stärkung von Angebot und Nachfrage beigetragen und die Wohneigentumsrate unter saudischen Familien von 47 % im Jahr 2016 auf 60 % im Jahr 2020 gesteigert.
Darüber hinaus wurden verschiedene Stellen zur Unterstützung des Wohnraumsystems gegründet, darunter die folgenden: die Nationale Wohnbaugesellschaft, ein Investmentarm des Wohnungsbausystems; die Saudische Gesellschaft für Immobilienrefinanzierung, die dazu beiträgt, liquide Mittel bereitzustellen und die Finanzierungslösungen zu erweitern; die Allgemeine Behörde für Immobilien, deren Aufgabe das Organisieren und Entwickeln der nicht staatlichen Aktivitäten im Immobilienbereich ist; das Saudische Immobilieninstitut, das als akademischer Arm im Wohnungsbausystem fungiert und dafür zuständig ist, die nationalen Fachkräfte auszubilden und zu qualifizieren sowie für eine höhere Professionalität bei der Bereitstellung von immobilienbezogenen Dienstleistungen zu sorgen. Darüber hinaus wurde der Immobilienentwicklungsfonds in ein Finanzierungsinstitut umgewandelt, um daraus einen der größten Entwicklungsfonds im Königreich zu machen, und organisatorisch mit dem Nationalen Entwicklungsfonds verknüpft. Außerdem wurde das Etmam-Zentrum gegründet, um Immobilienentwickler zu betreuen und deren Verfahren zu vereinfachen sowie auf diese Weise die Arbeit verschiedener staatlicher Stellen zu vereinheitlichen und die Verfahren zu beschleunigen. Des Weiteren wurden die auf die Beilegung von Streitigkeiten im Immobilienbereich spezialisierte Saudische Schlichtungsstelle für Immobilienangelegenheiten in Betrieb genommen und das Zentrum für Wohnungsbaudaten und -beobachtung, das den Wohnungsbausektor im Königreich überwacht, analysiert und untersucht, gegründet.
Der Nationale Entwicklungsfonds wurde am 03.10.2017 durch einen königlichen Erlass eingerichtet, um die Leistung von Entwicklungsfonds und Banken zu verbessern, damit diese die bei ihrer Gründung festgelegten Hauptziele erreichen und mit den priorisierten Entwicklungsbereichen und wirtschaftlichen Anforderungen Schritt halten. Er ist für die allgemeine Regulierung und Aufsicht über Entwicklungsfonds und Banken im Königreich zuständig. Das Nationale Programm für Gemeindeentwicklung „Tanmiah“ wurde ebenfalls 2018 ins Leben gerufen, um eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinden für Menschen in von Entwicklungsprojekten betroffenen Gebieten zu erreichen und den Lebensstandard der Gemeindemitglieder zu verbessern. Zudem soll in Zusammenarbeit mit staatlichen, privaten und gemeinnützigen Einrichtungen die Zukunft im Einklang mit den örtlichen Gesetzen und internationalen Standards gestaltet werden. Des Weiteren hat das Programm integrierte Standards in der Gemeindeentwicklung entwickelt, die den Menschenrechten absolute Priorität einräumen und allen Menschen ein menschenwürdiges Leben sowie ein stabiles Umfeld ermöglichen.
Historische Entscheidungen unter der Herrschaft vom König Salman
Saudi-Arabien-Vision 2030
Während der Herrschaft vom König Salman wurde unter der Führung vom Kronprinzen und Premierminister Seiner Königlichen Hoheit Prinz Mohammed Bin Salman Bin Abdulaziz die Saudi-Arabien-Vision 2030 entwickelt, um die Zukunft des Königreichs zu gestalten. Dabei handelt es sich um einen Nationalen Transformationsplan, dessen Kernidee ist, die Stärken des Königreichs als Land der beiden Heiligen Moscheen und als Herz der arabischen und islamischen Welt zu nutzen sowie in die enormen wirtschaftlichen Möglichkeiten des Landes zu investieren, um eine diversifizierte und nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Außerdem soll die strategisch günstige geografische Position des Königreichs, das einen Knotenpunkt zwischen drei Kontinenten bildet und über die wichtigsten Wasserstraßen verfügt, optimal eingesetzt werden. Ebenso soll das Land von seiner vielfältigen und reichen Geschichte, die Tausende von Jahren zurückreicht, profitieren.
Die saudische Vision 2030 stützt sich auf drei wesentliche Elemente: eine lebendige Gesellschaft, eine florierende Wirtschaft und eine ambitionierte Gesellschaft. Die Vision hat 96 strategische Ziele, die nach Priorität gestaffelt sind, und wird von den folgenden Förderprogrammen, die als Programme für die Realisierung der Vision bezeichnet werden, unterstützt: Programm zur Entwicklung menschlicher Fähigkeiten; Nationales Programm für industrielle Entwicklung und Logistik; Nationales Transformationsprogramm; Pilger-Erlebnisprogramm; Privatisierungsprogramm; Public Investment Fund-Programm; Quality of Life-Programm; Financial Sector Development Program; Programm für finanzielle Nachhaltigkeit; Transformationsprogramm für den Gesundheitssektor; Wohnungsbauprogramm.
2024 erhielt das Königreich den Zuschlag für die Veranstaltung der Expo 2030 in der Stadt Riad. Das unterstreicht das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft und die Fähigkeit des Königreichs zur Veranstaltung wichtiger globaler Events. Außerdem festigt es die Position des Königreichs als führendes globales Zentrums für Wirtschaft, Tourismus und Innovation.
Operation „Sturm der Entschlossenheit“
König Salman gründete das Bündnis Operation „Sturm der Entschlossenheit“, ein arabisches Militärbündnis zur Verteidigung der rechtmäßigen Regierung des Jemen gegen den Putsch der Huthi-Milizen. Die ersten Luftangriffe wurden am 26.03.2015 geflogen. Das strategische Ziel bestand darin, die Huthis am Besitz von gefährlichen fortschrittlichen Waffen zu hindern, die Ausbreitung der Huthis innerhalb des Jemen aufzuhalten und der legitimen Regierung entschlossene Unterstützung zukommen zu lassen. Das Königreich leitete zudem die Operation „Wiederherstellung der Hoffnung“, die zweite Phase der Operation „Sturm der Entschlossenheit“. Laut UN-Resolution bestanden die Ziele der Operation darin, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Menschen im Jemen zu fördern, die Zivilbevölkerung zu schützen, die Evakuierung ausländischer Staatsangehöriger aus jemenitischem Territorium zu erleichtern, die humanitären und medizinischen Hilfen für die Menschen im Jemen zu intensivieren, internationalen Bemühungen zur Bereitstellung von humanitärer Hilfe den Weg zu ebenen, jeglicher militärischer Bewegung der Huthi-Milizen zu begegnen, die Blockaden in der Luft, an Land und zu Wasser aufrechtzuerhalten sowie die Überwachung zu verstärken, um eine Bewaffnung der Huthis zu verhindern.
Die Islamische Militärkoalition zur Terrorbekämpfung
Die Bildung der Islamischen Militärkoalition zur Terrorbekämpfung erfolgte auf Initiative des Königreichs und wurde im Dezember 2015 von Seiner Königlichen Hoheit Prinz Mohammed bin Salman bekannt gegeben. Ziel war es, die Bemühungen der islamischen Länder im Kampf gegen den Terrorismus zu bündeln. Die Koalition fußt auf den folgenden strategischen Zielen: Bündeln der intellektuellen und pädagogischen Maßnahmen mit dem Ziel, die Ideologien des terroristischen Gedankenguts zu dekonstruieren; Hervorheben der toleranten Grundsätze und Werte des Islam; Eröffnen eines gemeinsamen Diskurses in den Medien, um die Öffentlichkeit für die Gefahren und Folgen von Terrorismus zu sensibilisieren; Kontern von Kampagnen zur Förderung des Terrorismus; Erarbeiten von wirksamen Maßnahmen zur Verbesserung von Prävention und Aufdeckung; Einschränken der Finanzierung von Terroristen; Koordinieren der militärischen und humanitären Unterstützung für Mitgliedstaaten, die von bewaffneten Terrorgruppen betroffen sind, um deren Bekämpfung zu ermöglichen und das Leid in der Bevölkerung zu lindern.
Förderung der Menschenrechte unter der Herrschaft vom König Salman
Gesetzes- und Justizreformen
Unter der Herrschaft von König Salman gab es mehrere Gesetzes- und Justizreformen, die darauf abzielten, soziale Reformen voranzutreiben, um die Grundsätze der Gerechtigkeit zu verankern und die Menschenrechte zu schützen. Unter König Salman wurden im Justizsystem bedeutende Fortschritte erzielt, die eine umfassende Entwicklung des Sektors zur Folge hatten. Dazu gehören eine stärkere Institutionalisierung und größere Unabhängigkeit der Justiz, das Modernisieren der Gerichtsverfahren, das Festlegen von wichtigen juristischen Grundsätzen, das Digitalisieren der Justizdienste sowie die Erhöhung der Zufriedenheitswerte unter den Nutzern dieser Dienste.
Am 09.04.2019 verabschiedete der Ministerrat eine Vorschrift in Bezug auf das Wahren des öffentlichen Geschmacks. Zur Weiterentwicklung der Rechtsrahmens im Königreich kündigte Seine Königliche Hoheit Prinz Mohammed Bin Salman, Kronprinz und Premierminister, am 08.02.2021 ein spezielles Rechtssystem an. Dieses umfasst vier Entwürfe für die folgenden Gesetze: Personenstandsgesetz; Gesetz über zivilrechtliche Vorgänge; Strafgesetz über Sanktionen nach Ermessen; Gesetz über Nachweise.
Unter König Salman hat das Königreich zahlreiche Änderungen und Reformen in diesem Bereich durchgeführt, die dazu beigetragen haben, den nationalen Prioritäten ebenso wie den internationalen Verpflichtungen gerecht zu werden. Diese Bemühungen haben die Menschenrechte auf lokaler Ebene gefördert und geschützt sowie den Beitritt des Königreichs zu zahlreichen internationalen Menschenrechtsvereinbarungen beinhaltet. Darüber hinaus wurde eine Behörde eingerichtet, die direkt dem Diener der beiden Heiligen Stätten untersteht, um die Menschenrechte weiter zu schützen und zu fördern.
Frauen-Empowerment
König Salman bemühte sich mehrmals um die Stärkung der Rolle der Frau und trug durch Gesetzesreformen, die die Rechte der Frauen als vollwertige Bürgerinnen schützen, dazu bei, die Teilhabe der Frauen zu stärken. Im ersten Jahr seiner Herrschaft wurden im Dezember 2014 und Januar 2015 die ersten Gemeinderatswahlen abgehalten, bei denen die Frauen als Wählerinnen und Kandidatinnen teilnehmen konnten. Außerdem trat am 24.06.2018 ein Beschluss in Kraft, der es Frauen gestattete, den Führerschein zu machen und Auto zu fahren. Außerdem wurde ihnen gestattet, ohne Genehmigung durch einen Vormund ein eigenes Unternehmen zu gründen und Regierungsdienste in Anspruch zu nehmen. Des Weiteren wurde es Frauen gestattet, Sportstadien zu betreten sowie im Königreich und im Ausland verschiedene Führungspositionen auszuüben. Am stärksten stieg die Teilhabe der Frauen in den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Politik und Menschenrechte. In den Programmen der saudischen Vision 2030 kam den Frauen eine entscheidende Rolle zu, und ihre Erwerbsquote am Arbeitsmarkt stieg. Die Gesetze zu Reisedokumenten, Personenstand und Arbeit wurden zugunsten der Frauen geändert. Am 02.08.2019 wurden den Frauen zahlreiche Rechte zu gesprochen, darunter die Möglichkeit, ohne Zustimmung eines Vormunds einen Reisepass zu erhalten und ab einem Alter von 21 Jahren zu reisen. Durch die jüngsten Änderungen wurden die Rechte von Frauen und Männern in Bezug auf die Beschäftigung angeglichen. Zudem wurden Änderungen am Arbeitsgesetz vorgenommen, um Frauen mehr Rechte zu gewähren.
Facetten vom König Salmans Leben
Humanitäre Tätigkeiten
König Salman ist bekannt als Philanthrop und Begründer von humanitären Projekten im Königreich. Er hat geholfen, Konzepte sozialer Solidarität zu festigen und Möglichkeiten zu entwickeln, um ein besseres Leben auf der Grundlage von ehrbaren Grundsätzen zu führen. Das Glanzstück seiner karitativen Bemühungen war die Gründung des König-Salman-Zentrums für humanitäre Hilfe. Dieses bildet den humanitären Arm des Königreichs und ist die einzige Einrichtung, die befugt ist, im Inland Geld- und Sachspenden entgegenzunehmen und diese an bedürftige Gruppen im Ausland weiterzugeben. Zudem beaufsichtigt und organisiert das Zentrum ausländische Hilfswerke in Saudi-Arabien und lizenziert lokale Wohltätigkeitsorganisationen für Tätigkeiten im Ausland. Es hat Kontrollen für humanitäre Tätigkeiten festgelegt, um sicherzustellen, dass Spenden nicht zweckentfremdet werden. Darüber hinaus überwacht und bewertet es humanitäre Maßnahmen und beteiligt sich an Forschungsprojekten und Studien im Zusammenhang mit diesen Angelegenheiten.
Unter König Salman führte das Königreich die Geberländer bei der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) für humanitäre und Entwicklungszwecke für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen an. Den am Mittwoch, den 21.12.2022, vom Ausschuss für Entwicklungshilfe der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichten Daten zufolge lag der vom Königreich beigesteuerte Anteil bei 26,71 Mrd. SAR.
König Salman war Vorsitzender von mehr als 25 kulturellen, humanitären und staatlichen Vereinigungen und Institutionen. Er hat 24 Medaillen, 13 Ehrendoktortitel von saudischen, arabischen und islamischen Universitäten, die UN-Auszeichnung für den Kampf gegen die Armut in der Welt, den König-Abd-al-Aziz-Orden (1. Klasse) sowie zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter insbesondere der König-Faisal-Preis für Dienste für den Islam.
Schon früh zeigte König Salman Interesse an gemeinnützigem Wohnungsbau in der Stadt Riad. Resultat war der Aufbau eines Wohnviertels im Westen der Stadt Riad. Diese Initiative erhielt später den Namen King Salman Charity Housing Association
König Salman war in den vergangenen Jahrzehnten Vorsitzender verschiedener saudischer Hilfskomitees. Er leitete Komitees für Spenden an die Opfer der Sueskrise in Ägypten und der Republik Algerien im Jahr 1956, leistete den Opfern der Katastrophe in Pakistan im Jahr 1973 Hilfe, unterstützte die militärischen Einsätze in Ägypten und Syrien im Jahr 1973, stand 1976 den Familien von Märtyrern in Jordanien bei, leistete den Opfern der Überschwemmungen im Sudan im Jahr 1988 Hilfe, nahm nach der Invasion des Irak in Kuwait im Jahr 1990 kuwaitische Staatsbürger auf und spendete 1991 für die Opfer der Überschwemmungen in Bangladesch.
Interesse an Kultur, Geschichte und kulturellem Erbe
König Salman ist bekannt für sein großes kulturelles Interesse. Seit frühester Jugend hegt er eine Leidenschaft für Bücher und das Lesen. Er stand Intellektuellen und Schriftstellern im Königreich und Ausland nahe. Den größten Teil der Lektüre König Salmans bildete die Geschichte. Diesem Bereich widmete er besondere Aufmerksamkeit, insbesondere der Geschichte des saudischen Staats und seiner drei Phasen, da er sie als wichtigen Bestandteil der Elemente sieht, die die Arabische Halbinsel ausmachen. In König Salmans Augen stellt dies einen wesentlichen Bestandteil der Geschichte von Arabern, Arabismus, Islam und Muslimen dar. All das hat ihm den Beinamen „Prinz der Historiker“ oder „Freund der Historiker“ eingebracht. Wegen seiner Leidenschaft für Geschichte, Historiker sowie alte und moderne Geschichtserzählungen zeigte König Salman Interesse an allem im Zusammenhang mit Kulturerbe, Kunst und Literatur im Königreich und im Ausland. Aus diesem Grund wurde er Vorsitzender des Verwaltungsrats der (ehemaligen) König-Abd-al-Aziz-Stiftung für Forschung und Archive (Darah) und beaufsichtigte deren Entwicklung zu einer der wichtigsten und bekanntesten Institutionen im Zusammenhang mit der Erfassung und Dokumentierung des nationalen Kulturerbes des Königreichs sowie von dessen Herrschern, Gelehrten und Historikern. König Salmans Interesse an und Förderung von Geschichte und Kulturerbe beschränkte sich jedoch nicht auf das Königreich, sondern erstreckte sich auch auf zahlreiche Gesellschaften in den Ländern des Golf-Kooperationsrats (GCC), darunter die Gesellschaft für Geografie und die Gesellschaft für Geschichte und Archäologie.
Angetrieben von seinem großen Interesse an historischen Studien und seinem Einsatz für diese, rief König Salman den König-Salman-Preis und das Stipendium für Studien und Forschungsprojekte zur Geschichte der Arabischen Halbinsel ins Leben. Das Programm umfasst mehrere Preise für Bücher, wissenschaftliche Artikel, Masterarbeiten und Dissertationen sowie zahlreiche Forschungsstipendien mit dem Ziel, die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet von Geschichte und Zivilisation zu fördern sowie die arabische Bibliothek durch die Geschichte, die Archäologie und das Kulturerbe der Arabischen Halbinsel zu bereichern. König Salman gilt als Referenz im Bereich der Geschichte, Geografie und Gesellschaft des Königreichs und der Arabischen Halbinsel. Er hat zur Gründung und Entwicklung von verschiedenen Kultureinrichtungen sowie zu zahlreichen Kulturerbe- und Kulturinitiativen im Königreich beigetragen, darunter die folgenden: König-Abdulaziz-Stiftung für Forschung und Archive (Darah), gegründet 1972; König-Fahd-Nationalbibliothek, gegründet 1989; historischer Tuwaiq-Palast im Diplomatenviertel in Riad, eröffnet 1982; Diener-der-beiden-Heiligen-Stätten-König-Salman-Preis und -Zuschuss für Studien und Forschungsprojekte zur Geschichte der Arabischen Halbinsel, eingerichtet 2005; Ausstellung „Yesterday and Today“ in Riad und die Internationale Buchmesse Riad, ein 2006 ins Leben gerufenes Kulturfestival.
Kinder vom König Salman
König Salman heiratete mehrere Frauen, darunter Prinzessin Sultana Bint Turki as-Sudairi, Prinzessin Fahda Bint Falah Al Hathleen und Prinzessin Sara Bint Faisal Abu Ithnayn. Er hat zwölf Söhne und eine Tochter: Fahd (verstorben), Sultan (Berater des Dieners der beiden Heiligen Stätten), Ahmed (verstorben), Abdulaziz (Minister für Energie), Faisal (Sonderberater des Dieners der beiden Heiligen Stätten, Vorsitzender des Verwaltungsrats der König-Abdulaziz-Stiftung (Darah), Vorsitzender des Kuratoriums der Nationalbibliothek König Fahd), Hassa, Mohammed (Kronprinz und Premierminister), Saud, Turki, Khalid (Verteidigungsminister), Nayef, Bandar und Rakan.
Die Privatbibliothek vom König Salman
König Salman hegt seit seiner Kindheit eine Leidenschaft für das Lesen, das bis heute einen wichtigen Teil seines Alltags darstellt und sein liebstes Hobby ist. Er verfügt in seinem Wohnsitz über eine Privatbibliothek, die er seit seinem ersten Interesse für das Lesen führt. Seine Buchsammlung wurde mit der Zeit immer größer und gilt heute als eine der wichtigsten Bibliotheken im Königreich. In ihren Beständen befinden sich seltene Bücher, Manuskripte sowie spezielle Quellen und Referenzen zur Geschichte der Arabischen Halbinsel im Allgemeinen und des Königreichs im Besonderen. Hinzu kommen Standardwerke im Bereich der Scharia, Linguistik, Biografien, Reiseberichte, Memoiren, Enzyklopädien, akademische Dissertationen, Zeitschriften sowie Literatur und Poesie. Insgesamt verfügt die Bibliothek über 27.000 Titel und 120.000 Bände. König Salmans persönliche Bibliothek besteht aus zwei Hauptsälen und einem dritten, separaten Saal aus Sandelholz, der zum Lesen vorgesehen ist
König Salman sticht unter den anderen Mitgliedern der saudischen Königsfamilie als Geschichtsfan und Forscher heraus. Sein Interesse für die Geschichte des Königreichs brachte ihm den Beinamen „König der Historiker“ ein. Bis heute setzt er sich für den Schutz der Geschichte und des kulturellen Erbes der Nation ein. Dies wurde auch bei seinen Söhnen offenkundig, die seine Begeisterung für dieses Gebiet teilen. König Salman hat mehrere Bücher zur saudischen Geschichte verfasst und historische Beiträge zu Medien auf lokaler und internationaler Ebene sowie im Golf- und im arabischen Raum geleistet.
König Salman hat mehrere Bücher zur saudischen Geschichte verfasst, darunter die folgenden: „Human Features from the Biography of King Abdulaziz Bin Abdulrahman Al Saud“ und „The Historical and Intellectual Foundations of the Saudi State“.
König Salmans Auszeichnungen und Ehrungen
Ehrungen
– Ehrendoktorwürde im Bereich Geschichte des saudischen Staates der Islamischen Universität in Medina am 29.03.2011
– Ehrendoktorwürde im Bereich Kunst der Umm-al-Qura-Universität in Mekka am 29.03.2008
– Ehrendoktorwürde im Bereich Geschichts- und Zivilisationsstudien der König-Saud-Universität in Riad am 22.03.2016
– Ehrendoktorwürde im Bereich Förderung der islamischen Einheit der König-Abdulaziz-Universität in Dschidda am 25.05.2016
– Ehrendoktorwürde im Bereich Dienst für den Heiligen Koran und seine Wissenschaft der Islamischen Universität Imam Muhammad Bin Saud in Riad
– Ehrendoktorwürde der Universität Jamia Millia Islamia in Delhi, Indien, zur Würdigung seines humanitären und wohltätigen Engagements, am 14.04.2010
– Ehrendoktorwürde im Bereich Jura der Waseda-Universität in Japan am 22.02.2014
– Ehrendoktorwürde im Bereich Internationale Beziehungen der Staatlichen Universität Moskau am 07.10.2017
– Ehrendoktorwürde der Universität Kairo in Ägypten am 11.04.2016
– Ehrendoktorwürde im Bereich Politikwissenschaft (Dienst für den Islam und Mäßigung) und Auszeichnung für herausragende Leistungen im Dienst für den Islam und die Umma der Internationalen Islamischen Universität Malaysia am 28.02.2017
– Ehrendoktorwürde im Bereich Wissenschaft der Universität Sarajevo School of Science and Technology, Bosnien, am 31.10.2013
– Ehrendoktorwürde im Bereich Kunst der Universität Malaya in Malaysia am 27.02.2017
– Ehrendoktorwürde der Peking-Universität in China am 17.03.2017
– Baden-Powell Fellowship der Pfadfinder in Schweden im Februar 2008
Orden
– Medaille zum 2000. Jahrestag der Gründung von Paris, 1985
– Order of Intellectual Efficiency von Marokko in Casablanca, 1989
– Orden von al-Hussein bin Ali, der höchste Orden des Haschemitischen Königreichs Jordanien
– Order of Mubarak the Great, der höchste Orden des Staates Kuwait, 2016
– Nil-Orden, der höchste Orden der Arabischen Republik Ägypten, April 2016
– Kant-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, 02.05.2010
– Orden der Goldenen Lilie von Bosnien und Herzegowina, März 1997
– Bosnian Medal for Islamic Benevolence der 1. Klasse, Januar 2010
– Order of the Star of Jerusalem, 1998
– Order of Sikatuna, der höchste Orden der Republik der Philippinen, 1999
– Orden der Republik von Griechenland
– Collane des Ordens vom Aztekischen Adler, der höchste Orden Mexikos
– Grand Collar, der höchste Orden des Staates Palästina
– Orden des Fürsten Jaroslaw des Weisen, 1. Klasse, der höchste staatliche Orden der Ukraine, 01.11.2017
– Der Ordre National du Mali, 18.04.2017
– Orden der Republik, der höchste Orden der Türkei, 12.04.2016
– Order of Merit, der höchste Orden der Republik Senegal, Juli 1999
Order of Unity des Jemen, Mai 2001
– Verdienstorden Nigers, der höchste Orden der Republik Niger
– First Degree Order des Arabischen Parlaments, Mai 2015
– Order of the Grand Star of Djibouti, 17.10.2015
– Order of the Green Crescent Moon, Greatest Crescent Grade
– Order of Zayed, der höchste Orden der Vereinigten Arabischen Emirate
– Staatsorden 1. Klasse „Order of the Crown“, die höchste Auszeichnung Malaysias, 26.02.2017
– Orden vom Stern der Republik Indonesien, der höchste Orden der Republik, 01.03.2017
– Königlicher Familienorden der Krone von Brunei Darussalam, 04.03.2017
– Prince Naif Medal for Arab Security, Excellent Class, 05.04.2017
– Decoration of Honor von Sierra Leone, 07.05.2017
– König-Abd-al-Aziz-Orden, 1. Klasse
– Auszeichnung der Vereinten Nationen für die Verringerung der Armut in der Welt, 1997
Auszeichnungen
– Auszeichnung der Disabled Children Association im Königreich für humanitäre Dienste, 1995
– Bahrain GCC Humanitarian Work Prize, 2008
– Special Olympics International Award für die Region Naher Osten und Nordafrika für Dienste für Menschen mit Behinderung und die Förderung der wissenschaftlichen Forschung im Bereich Behinderung, Dezember 2009
– Honorary Leadership Personality Award im Bereich der Versorgung von Waisenkindern, verliehen im Rahmen der Sanabel-Preisverleihung für gesellschaftliche Verantwortung von Betreuungseinrichtungen für Waisenkinder in den Golfstaaten im Jahr 2017
– Unique Outstanding Achievement Award, verliehen durch Sultan Ahmad Shah, Sultan des malaysischen Staates Pahang
– König-Faisal-Preis für Dienste für den Islam von der König-Faisal-Stiftung, 01.01.2017
Nach König Salman benannte Einrichtungen
– König-Salman-Zentrum für humanitäre Hilfen (KSRelief)
– König-Salman-Wissenschaftsoase (KSSO)
– König-Salman-Park
– König Salman Akademie für Arabische Sprache
– König Salman Zentrum für Behinderungsforschung (KSCDR)
– König Salman Luftwaffenstützpunkt (KSAB)
– König Salman Internationaler Flughafen (KSIA)
– König-Salman-bin-Abdulaziz-Zentrum für den Erhalt historischer Materialien (Tarmeem)
– König-Salman-Zentrum für Forschung zur Geschichte der Arabischen Halbinsel und ihrer Zivilisation
– König-Salman-Sozialzentrum (KSSC)
– König Salman Charta für Architektur und Städtebau
– König Salman Globaler maritimer Industriekomplex (KSICMS)
– Königliches Naturschutzgebiet König Salman Bin Abdulaziz (KSRNR)
– König-Salman-Energiepark (SPARK)
– König Salman Internationaler Preis für Behindertenforschung
– König-Salman-Auszeichnung und Stipendium für Studien und Forschungsprojekte zur Geschichte der Arabischen Halbinsel
– König Salman Route, Norden der Stadt Riad
– König Salman Internationales Stadium
– König Salman Organisation für Wohnungsbau
Quellen
König-Abd-al-Aziz-Stiftung für Forschung und Archive (Darah)
Saudi Press Agency (SPA), offizielle Nachrichtenagentur des Königreichs Saudi-Arabien
.Expertenbüro des Ministerrats
.Saudische Organisation für allgemeinen Geschmack (Thouq)
.Die Islamische Militärkoalition
.Zeitschrift „Defence" der saudischen Streitkräfte
.Nationales Programm für Gemeindeentwicklung in den Regionen „Tanmiah"
.Center for Research and Intercommunication Knowledge
.Prince Sultan Defense Studies and Research Center
.Saudisches Zentrum für Patientensicherheit
.Allgemeine Behörde für die Rüstungsindustrie
.Behörde für lokale Inhalte und öffentliches Beschaffungswesen